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Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ist Mitglied in einem großen weltweit organisierten Dachverband Fédération Cynologique Internationale

Der VDH ist der größte von mehreren Dachverbänden in Deutschland, die für Hundesportvereine und Züchter von Rassehunden zuständig sind. Der VDH sieht sich als kompetenter Ansprechpartner für Medien, Behörden und Verbände bei allen Themen rund um den Hund.

Geschichtliches


Am 16.Juli 1906 wurde das Deutsche Kartell für Hundewesen (DKH) als zweiter deutscher Dachverband gegründet. Nach der Machtübernahme Hitlers 1933, wurde das DKH in Reichsverband für das Deutsche Hundewesen umbenannt. Alle anderen Hundezuchtvereine hatten sich laut der Verfügung der Gestapo vom 20.Juli 1935 (B-Nr. 11 1 E) aufzulösen, und ihre Unterlagen und Zuchtpapiere dem DKH zu übergeben. Nach der von den Alliierten befohlenen Auflösung des RH 1945 waren die Vorstandsmitglieder des DKH Müller und Franz Bazille an der Gründung des VDH am 11.Juni 1949 beteiligt. Der ehemalige Geschäftsführer des DKH von 1933 Franz Bazille blieb bis zu seinem Tod am 12.Oktober 1952 1. Ehrenpräsident des VDH.

Aktuell


Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. ist ein Mitgliedsverband in der Fédération Cynologique Internationale. Als Dachorganisation von bundesweit 167 Mitgliedsorganisationen (Rassehunde-Zuchtvereine sowie Hundesportvereine) repräsentiert der VDH mehr als 650.000 Mitglieder. Über 250 verschiedene Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH betreut.

Diskussion


Viele Hundekenner kritisieren, dass die VDH nicht energisch genug gegen Tendenzen zu Qualzucht durch standardwidersprechende Übertypisierungen und Extremzuchten in manchen seiner Mitgliedsverbänden vorgeht. Das gefährde sogar die Existenz mancher Rassen wie z. B. die der Rassen Bernhardiner, Englische Bulldogge, Basset Hound und andere, die durch Maßnahmen ähnlich dem Kupierverbot im Tierschutzgesetz betroffen wären.

Ein weiterer Kritikpunkt zielt darauf ab, dass die Praxis des VDH nur Hunde, die im VDH bzw. der F.C.I. gezüchtet wurden, auch für die Zucht zuzulassen, die Zuchtgrundlage seltener Rassen erheblich beeinträchtigt. Bei verschiedenen Rassen, wie beispielsweise dem Magyar Vizsla könne innerhalb des VDH nicht mehr gezüchtet werden, ohne Inzucht zu betreiben.

Weblinks


Haushund | Verband | Deutsche Organisation

Verband für das Deutsche Hundewesen

 

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