Der Verband der Unabhängigen (VdU) war eine österreichische Partei in der zweiten Republik und Vorgängerpartei der heutigen FPÖ.
Als Partei wurde der VdU 1949 von Dr. Herbert Alois Kraus und Dr. Viktor Reimann gegründet. Der Gründungstag des VdU war der 25. März 1949, da wurde er als Verein zugelassen. Am nächsten Tag, den 26. März 1949 fand die Konstituierende Hauptversammlung in Salzburg statt. Bundesobmann wurde Dr. Herbert A Kraus, Bundesobmann-Stellvertreter waren Josef Karoly, Karl Hartleb, Dr. Karl Winkler und Dr. Viktor Reimann.
Während die ÖVP eine Aufsplitterung des bürgerlichen Lagers befürchtete, unterstützte die SPÖ deren Gründung. Der VdU sah sich als politische Vertretung ehemaliger NSDAP-Mitglieder, Heimatvertriebener und Heimkehrer. Bei den zweiten freien Wahlen nach dem zweiten Weltkrieg kandidierte der VdU als Wahlpartei der Unabhängigen das erste Mal und erreichte mit 11,7 % der Stimmen ihr bestes Ergebnis. Bei den darauffolgenden Wahlen verlor der VdU wieder erheblich an Stimmen. Diese Stimmenverluste und interne Querelen zwischen den Parteifunktionären führten dazu, dass sie sich nicht weiter zur Volkspartei entwickelte, sondern hauptsächlich ein Auffangbecken für deutsch-national gesinnte Kräfte wurde.
Im Jahr 1955 wurde sie aufgelöst bzw. von der neu gegründeten FPÖ absorbiert.
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