Eine Veränderung bezeichnet einen Unterschied im Zustand einer Entität (Philosophie).
In den meisten Fällen ist damit ein raum-zeitlicher Vorgang gemeint.
Veränderungen können durch Beobachtung und Messung erkannt werden. Bei schwierigem Nachweis erfordern sie längere Messreihen oder Beobachtungsserien (Fotoserien, Zählungen, Umfragen usw.)
Es gibt mehrere mathematische Modelle zur Berechnung von Veränderungsraten (siehe auch Varianz-, Trendanalyse).
Ursachen
Veränderungen können innere und äußere
Ursachen haben.
Entsprechend der Rolle und dem Überwiegen entweder der inneren oder äußeren Ursachen für die Veränderungen eines Objektes kann unterschieden werden in:
Klassifizierung
Veränderungen können klassifiziert werden, unter anderem als:
- wesentlich / unwesentlich
- notwendig / freiwillig
- zwangsläufig oder naturgegeben / zufällig
- geplant / ungeplant
- strukturell / funktionell
- formal / inhaltlich
- räumlich / zeitlich
- prognostizierbar / nicht prognostizierbar / unvorhersehbar
- reversibel / irreversibel
- quantitativ / qualitativ.
Auffassung der Dialektik
Von entscheidender Bedeutung für die
dialektische Analyse von Prozessen und ihren Resultaten ist die Unterscheidung von quantitativen und qualitativen Veränderungen, deren wichtigste Beziehungen zueinander in der Gesetzmäßigkeit des Umschlagens quantitativer in qualitative Veränderungen und umgekehrt formuliert werden kann (in Abhängigkeit von den gegebenen konkreten Bedingungen und Objekten, Prozessen und anderem). Bei qualitativev Veränderungen spricht man von
neuen Qualitäten, wenn es sich bei den Veränderungen um Entwicklungsprozesse handelt, um irreversible qualitative Veränderungen mit gesetzmäßigem Charakter (siehe
Entwicklung).
Optimierung
Bei naturgegebenen Veränderungen kann die Interessenslage
Bei vom Menschen beeinflussbaren Veränderungen besteht ost der Wunsch, sie auf ein
Ziel hin
auszurichten -- siehe auch
Transformation,
Optimierung,
Zielstrebigkeit. Einige Beispiele dafür sind:
Weblinks
Wissenschaftstheorie | Metaphysik