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Krabbenspinne (Misumena vatia)]]
Veränderliche Krabbenspinne
[[Bild:Veraenderliche_krabbenspinne_1024.jpg
: Kieferklauenträger (Chelicerata)
: Spinnentiere (Arachnida)
: Webspinnen (Aranea)
: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
: Krabbenspinnen (Misumena)
Wissenschaftlicher Name Misumena vatia Thorell, 1872

Die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus und sie baut wie alle Krabbenspinnen kein Netz sondern lauert in Blüten auf ihr Nahrungsopfer. Die Veränderliche Krabbenspinne wurde zur Spinne des Jahres 2006 gewählt.

Vorkommen


Die Veränderliche Krabbenspinne ist im südlichen und mittleren Deutschland recht häufig auf Trockenrasen und sonnigen Waldrändern anzutreffen. Oftmals wird sie nur deshalb gefunden, weil ein ausgesaugtes Beutetier leblos von einer Blüte herabhängt. Adulte Tiere können von Mai bis Juli angetroffen werden.

Merkmale


Während das männliche Tier nur eine Körperlänge von 4 mm erreicht, werden die Weibchen bis zu 10 mm groß. Das Männchen ist weiß bis grünlich gefärbt, besitzt - anders als die Weibchen - auf dem Hinterleib zwei gelbe Streifen und zeigt am Körper und den Beinen eine ausgedehnte dunkelbraune Zeichnung. Bei den Weibchen hingegen variiert die Färbung zwischen leuchtend gelb, gelbgrün und weiß. Die Seiten des Hinterkörpers tragen zwei rote Längsstreifen.

Lebensweise


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Ernährung

Blütenbesuchende Schwebfliegen, Honigbienen, Schmetterlinge, kleinere Käfer und selbst Hornissen zählen zur Beute von Misumena vatia.

Tarnung

Wie schon der deutsche Name „Veränderliche Krabbenspinne“ verrät, ist Misumena vatia in der Lage, die Körperfarbe an den jeweiligen Untergrund anzupassen. Allerdings sind zu diesem Farbwechsel nur adulte Weibchen befähigt. Der Farbwechsel wird dabei über den Gesichtssinn gesteuert. Bei einer Gelbfärbung wird ein flüssiger, gelber Farbstoff in die Epidermiszellen eingelagert, während die Weißfärbung auf die Verlagerung des Pigments ins Körperinnere zurückzuführen ist. Der gelbe Farbstoff kann bei einem längeren Aufenthalt von Misumena vatia auf weißen Blüten auch teilweise mit dem Kot ausgeschieden werden.

Literatur


  • Heiko Bellmann: Spinnen: beobachten - bestimmen, Naturbuch Verlag, Augsburg 1992, ISBN 3-894-40064-1

Weblinks


Echte Webspinnen

Geltonasis žiedvoris

 

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