| Flag of Venezuela (state).svg | Venezuela coat of arms.png | (Details) | (Details) |
Über den Ursprung des Names „Venezuela“ gibt es zwei Theorien: Manche schreiben ihn Amerigo Vespucci zu, der zusammen mit Alonso de Ojeda 1499 eine Expedition entlang der nordwestlichen Küste führte (heute bekannt als der Golf von Venezuela). Als sie die Guajira Halbinsel erreichten, beobachtete die Mannschaft die Pfahlbauten (palafitos) die die eingeborenen Añu über dem Wasser errichtet hatten. Diese erinnerten Vespucci an die Stadt Venedig und infolgedessen wurde die Region Venezuela genannt, was soviel wie "Klein-Venedig" bedeuten soll (wenngleich dies in keiner der in Frage kommenden Sprachen den Regeln für die Bildung von Verniedlichungen entspricht).
Andererseits sagt der spanischer Konquistador und Geograph Martín Fernández de Enciso, Mitglied der gleichen Mannschaft, in seiner Schrift "Summa de Geografía", dass die Bevölkerung dieser Region einen flachen Felsen bevölkerten und "Veneciuela" genannt wurden.
Das Land an der Nordküste Südamerikas, umfasst ein Staatsgebiet von 916.445 km² und hat eine etwa 2.800 km lange Küste.
Venezuela lässt sich in vier Regionen einteilen: Die Maracaibo-Tiefländer im Nordwesten; die Anden, die sich in einem breiten Ost-Westbogen von der kolumbianischen Grenze entlang des Karibischen Meeres nach Osten erstrecken; die Orinoco-Ebenen (Llanos) im Zentrum und in das Hochland von Guayana im Südosten.
Die Gipfel der venezolanischen Anden reichen bis in etwa 5.000 m Höhe. In den fruchtbaren Täler zwischen den Bergen lebt der Großteil der Bevölkerung Venezuelas und auch Industrie und Landwirtschaft sind hier konzentriert.
Die zerklüfteten Gebirgszüge an der kolumbianischen Grenze sind der am dünnsten besiedelte Teil dieser Region.
Südlich des Lago de Maracaibo erhebt sich der höchste Berg Venezuelas, der Pico Bolívar (5.007 m). Einige Gipfel in dieser Region sind das ganze Jahr über schneebedeckt.
Ein breites Tal trennt diesen Gebirgszug von einem weiteren, der der Küste folgt. In diesem Tal liegt auch die Hauptstadt Caracas. Dieser verhältnismäßig kleine Bereich ist die am dichtesten besiedelte Region des Landes. Hier wird die intensivste Landwirtschaft betrieben und das Verkehrnetz ist am besten ausgebaut.
Ein breites Tal trennt diesen Bereich von der östlichsten Berggruppe, die steil vom Karibischen Meer ansteigt.
Südlich der Berge erstrecken sich die großen Ebenen der Llanos. Sie dehnen sich von der karibischen Küste im Westen bis an die kolumbianische Grenze aus. Der Orinoco bildet die südliche Grenze.
Neben den Grasländern umfasst diese Region auch Sumpfgebiete im Orinocodelta und an der kolumbianischen Grenze. Die Erhebungen in den Llanos übersteigen die 200-Meter-Marke nicht.
Das Maracaibo-Tiefland ist umgeben von Gebirgsketten, außgenommen ist nur der Norden. Hier grenzt es an das Karibische Meer. Diese Region ist sehr flach und steigt nur leicht in Richtung der umliegenden Berge an. Der 13.000 km² große und bis zu 50 m tiefe Maracaibo-See nimmt einen Großteil der niedriger liegenden Bereiche ein. Er ist durch die 75 km lange Meerenge Canal de San Carlos mit dem Golf von Venezuela verbunden. Am Ostufer des Sees lagern die reichsten Erdölvorräte von Venezuela.
Die größte Stadt der Region ist die Hafenstadt Maracaibo am gleichnamigen See.
Das Hochland von Guayana ist eine der ältesten Landschaften Südamerikas. Es erhebt sich südöstlich des Orinoco. Dieses Hochland, das von Plateaus und Nebenflüssen des Orinoco geprägt ist, nimmt mehr als die Hälfte der Landesfläche Venezuelas ein.
Die auffälligste Formation dieser Region ist die Gran Sabana, eine große, stark erodierte Hochebene. Im Laufe von Jahrmillionen wurden die Sandsteinmassen abgetragen und übrig blieben zerklüftete Täler und gewaltige massive Tafelberge, die in der Sprache der Einheimischen Tepuis genannt werden. Ihr Alter wird auf 70 Millionen Jahre geschätzt. Die 115 verschiedenen Tepuis in diesem Gebiet zeichnen sich durch eine einzigartige und eigentümliche Flora und Fauna auf ihren Hochplateaus aus, denn aufgrund der Isolation haben sich viele endemische Arten entwickelt. Von den Tafelbergen stürzen die höchsten Wasserfälle der Welt, wie zum Beispiel der Salto Kukenam und der höchste Wasserfall der Welt, der Salto del Angel mit einer Fallhöhe von 965 m. Er ist zugleich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Canaima-Nationalparks, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ausgerufen wurde.
Der Orinoco ist der mit einer Länge von 2500 km größte und wichtigste der über 1000 Flüsse des Landes. Er entspringt an einer der größten Wasserscheiden Lateinamerikas im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Der Wasserstand des Orinoco schwankt (abhängig von den Jahreszeiten) beträchtlich. Die höchsten Stände werden im August gemessen. Sie übersteigen die Tiefststände von März und April um durchschnittlich dreizehn Meter.
Der Großteil des Flussbettes weist nur ein geringfügiges Gefälle auf.
Unterhalb der Oberläufe findet sich ein weltweit einzigartiges geographisches Phänomen: der Fluss spaltet sich in zwei Arme auf. Der Brazo Casiquiare (Casiquiare Kanal), ein natürlicher Kanal, verbindet die Flusssysteme des Orinoco und des Amazonas miteinander. Dabei fliesst ein Drittel des Wassers über den Río Negro, in den Amazonas, der Rest fließt weiter in den Hauptkanal des Orinoco. Diese Passage erlaubt es Schiffen mit niedrigem Tiefgang, vom Orinoco in das Flusssystem des Amazonas zu wechseln.
Die riesigen Gebiete zwischen Orinoco, Amazonas und Atlantik bilden eine 'Insel'.
Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts berichtete Alexander von Humboldt, dass die Wasser des Brazo Casiquiare je nach relativem Wasserstand Richtung Norden in den Orinoco oder nach Süden in den Río Negro fließen.
Die meisten Flüsse, die in den nördlichen Gebirgen entspringen, fließen in südöstlicher Richtung zum Río Apure, einen Nebenfluss des Orinoco. Der Apure kreuzt den Llanos in östlicher Richtung. Im niederschlagsarmen Gebiet südlich des Apure gibt es keine nennenswerten Quellgebiete.
Ein anderer wichtiger Fluss ist der Caroní der sich vor allem durch seine hohe Fließgeschwindigkeit auszeichnet. Er entspringt im Hochland von Guyana und mündet auf der Höhe von Ciudad Guyana in den Orinoco. Der Caroní eignet sich besonders gut für den Bau von Wasserkraftwerken und trägt so erheblich zum Energiehaushalt Venezuelas bei.
Obwohl das Land mitten in der tropischen Klimazone liegt, findet man, abhängig von der Höhenlage, der Topographie und der Richtung und Intensität der vorherrschenden Winde, alle Klimatypen vom tropisch feuchten bis zum alpinen Klima. Jahreszeitliche Schwankungen unterscheiden sich weniger durch die Temperatur als durch die unterschiedlichen Niederschlagsmengen. Im Großteil des Landes herrscht von Mai bis November Regenzeit.
Das Land teilt sich in vier Temperaturzonen, die sich großteils auf die Höhenlage zurückführen lassen:
In der tropischen Zone (unterhalb von 800 m) herrschen im Jahresdurchschnitt Temperaturen zwischen 26 °C und 28 °C.
Die gemäßigte Zone erstreckt sich zwischen 800 und 2.000 Metern Seehöhe mit Durchschnittstemperaturen von 12 °C bis 25 °C.
Hier liegen die meisten Städte Venezuelas, einschließlich der Hauptstadt Caracas.
Kältere Bedingungen mit Temperaturen von 9 °C bis 11 °C findet man in der kühlen Zone zwischen 2.000 und 3.000 m.
Weideland und dauerhafte Schneefelder prägen die Landschaft im Hochgebirge (ab 3.000 m Seehöhe). Hier liegen die Temperaturen im Jahresdurchschnitt unter 8 °C.
Die jährlichen Niederschläge reichen von 430 mm in den halbariden Tiefländern und Ebenen im westlichen Teil der Karibikküste bis zu etwa 1.000 mm im Orinoco Dreieck. In den Gebirgsregionen schwanken die Niederschlagsmengen beträchtlich, denn in den Senken fällt weniger Regen, als an den Steilwänden, die den Nordostwinden ausgesetzt sind.
In Caracas fällt von Juni bis August die Hälfte des jährlichen Niederschlags. Das sind 750 mm.
Die Hauptstadt Caracas ist gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes. Andere wichtige Städte sind:
Siehe auch: Liste der Städte in Venezuela
Venezuela hat rund 25 Millionen Einwohner. Davon sind 65 % europäisch-afrikanisch-indianischer Abstammung (bzw. Mestizós oder Mullatós)
20 % sind rein europäischer Abstammung, 10 % Afrikanischer und 2 % Indianischer. Das Bevölkerungswachstum beträgt jährlich 1,4 % (2005).
Die Geburtenrate liegt bei 18,91 (pro 1000 Einwohner, Wert 2005). Durchschnittlich bringt jede Frau 2,51 Kinder zur Welt (Wert 2000), wobei die Säuglingssterblichkeit 2,617 % (Wert 2000) beträgt.
Die Todesrate liegt mit 4.90 (pro 1000 Einwohner, Wert 2005) deutlich unter der Geburtenrate.
Ungefähr 85 % der Bevölkerung leben in den städtischen Gebieten im Norden des Landes. Im Gebiet südlich des Orinoco, das immerhin fast die Hälfte der Gesamtfläche einnimmt, leben nur 5 % der Einwohner.
Am 12. April 2002 kam es zu einem Putsch gegen die Regierung mit dem Ziel, Chávez zu stürzen. Trotz Unterstützung aller privaten Mediensender durch „politisch-parteiische Berichterstattung“ (venezolanischer Journalistenverband) und Schließung des einzigen, staatlichen Senders (Canal 8) durch die neue Regierung scheiterte der Umsturzversuch an den breiten Bevölkerungsmassen, die für ihren Präsidenten auf die Straße gingen. Die Putschisten blieben ungestraft oder gingen ins Exil. National assembly building Caracas Venezuela.jpg Die USA haben die Politik Chávez' wiederholt scharf angegriffen und öffentlich erklärt, die Opposition zu unterstützen. Da die USA aber einen Großteil ihres Erdöls aus Venezuela beziehen, pflegt die US-Regierung eine Politik der Zurückhaltung mit Kritik an Chávez. Venezuela ist im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern Lateinamerikas in der Lage, seine Auslandsschulden zu bezahlen und ist daher nicht gezwungen, sich dem Spardiktat des Internationalen Währungsfonds zu unterwerfen.
Am 15. August 2004 fand ein Referendum statt, das von der Opposition initiiert wurde. Ihm voran gingen Streiks unter anderem bei dem staatlichen Erdölkonzern PDVSA, sowie sogenannte Steuerstreiks des wohlhabenden Teils der Bevölkerung. Nachdem das zuständige Wahlamt festgestellt hatte, dass die notwendige Anzahl von Unterschriften (etwa 2,5 Mio) knapp erreicht worden wäre, erklärte Chávez, er würde sich diesem Referendum stellen. Aufgrund des bemerkenswert hohen Andrangs am Abstimmungstag kam es zu teilweise stundenlangen Wartezeiten und die Schließung der Wahllokale musste mehrfach, letztendlich bis Mitternacht, verschoben werden. Das Referendum bestätigte Chávez bei hoher Wahlbeteiligung (73 %) mit 58 % (knapp 5 Mio) klar im Amt. Die Opposition warf Chávez Wahlbetrug vor, aber eine von ihnen initiierte und von der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) und dem Carter Center durchgeführte Nachzählung der Stimmen bestätigte das Wahlergebnis.
Das Parlament ist die Nationalversammlung (Asamblea Nacional) mit einem Einkammersystem mit fünfjähriger Legislaturperiode. Sie hat 165 Sitze, wovon die linke Movimiento Quinta República von Chávez derzeit 76 inne hat. Weitere Regierungsparteien sind Movimiento die Podemos (links, Abspaltung von MAS), die Patria Para Todos (PPT, links); drei Indigene (MVR-nahestehend). Die Opposition bilden die Movimiento al Socialismo (MAS, links), die Acción Democrática (AD, sozialdemokratisch, stellte mehrere Präsidenten), die Proyecto Venezuela (PV, konservativ), die Comité de Organización Política Electoral del Pueblo Independiente (COPEI, christlich-sozial, stellte mehrere Präsidenten), die Primero Justicia (PJ, rechtsliberal) und die La Causa R (links).
Es gibt zwei große Gewerkschaften. Zum einen wäre das die Confederación de Trabajadores Venezolanos (CTV), die sich 1936 gegründet und dem Internationalen Bund Freier Gewerkschaften angeschlossen hat. Sie ist Teil der Opposition. Zum anderen wäre das die Fuerza Bolivariana de Trabajadores, eine chavistische Neugründung.
Die Verwaltungsstruktur des Landes ist in 23 Bundesstaaten aufgeteilt. Es gibt einen Hauptstadtdistrikt. Die Bundesgebiete sind zumeist Inseln.
Venezuela ist Mitglied in der UNO mit Unterorganisationen, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), der Andengemeinschaft, dem Lateinamerikanischen Wirtschaftssystem (SELA), der OPEC, G 77, G 15, G 3 (Venezuela Kolumbien, Mexiko), dem Amazonaspakt, der Gemeinschaft Karibischer Staaten und der Südamerikanischen Union.
Die Ziele des von Hugo Chávez eingeleiteten Bolivarischen Prozesses sind folgende:
Ziel der venezolanischen Außenpolitik ist es, im Rahmen der Alternativa Bolivariana para las Américas (span. Bolivarische Alternative für alle Amerikas- ALBA) ein geeintes und sozialistisches Lateinamerika zu verwirklichen. Venezuela sieht sich hierbei selbst in einer Führungsrolle in Lateinamerika.
Ausdruck dieser Leitidee ist beispielsweise der Abschluss eines "Freihandelsvertrages der Völker" zwischen Venezuela, Cuba und Bolivien, während gleichzeitig Freihandelsverträge mit den USA, die Ecuador und Kolumbien anstreben und Peru bereits besitzt, scharf kritisiert werden. Im Rahmen der Kontroverse um diese Freihandelsverträge kündigte Venezuela auch seinen Austritt aus der Andengemeinschaft an, der es zusammen mit Peru, Ecuador, Bolivien und Kolumbien angehört. Außer in Bolvien und Cuba stößt die venezolanische Außenpolitik und vor allem Chavez' wenig diplomatische Einmischungen in die Politik anderer Länder jedoch auf wenig Gegenliebe. So zog Peru seinen Botschafter aus Venezuela zurück, nachdem Chavez den peruanischen Präsidenten als "Verräter" an der lateinamerikanischen Sache bezeichnete. Das Verhältnis zwischen Venezuela und den meisten lateinamerikanischen Staaten gilt als schwierig. Die USA werfen Venezuela des Weiteren vor, die FARC zu unterstützen und verhängten jüngst ein Waffenembargo gegen dieses Land.
Mit dem Anstieg der Einnahmen aus dem Ölgeschäft ist die Wirtschaft stark gewachsen, allein im zweiten Quartal um 11,1 Prozent. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einer Jahresrate von 7,8 Prozent. Auch wenn der Spezialfonds gefüllt wird und obwohl nach Analystenschätzungen ein Haushaltsdefizit von zwei bis drei Prozent auflaufen dürfte, schwimmt der Staat weiter in Geld: Die Devisenreserven werden auf mehr als 30 Milliarden Dollar veranschlagt.
Der Staat fordert in der OPEC hohe und seiner Meinung nach "gerechte" Preise, sowie Fördermengenbeschränkungen. Seit 2002 kommen die Erlöse aus der Erdölindustrie anscheinend nicht mehr vollständig, den herrschenden Eliten zugute, sondern werden von der Regierung auch für Programme in der Sozial-, Bildung-, und Gesundheitspolitik verwendet. Trotz der anhaltenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela beziehen die Vereinigten Staaten rund 15 Prozent ihres Erdöls aus Venezuela.
Eine der größten Firmen in Venezuela ist der staatliche Erdölkonzern PDVSA. Die PDVSA hält einen 100% Anteil an Citgo.
Des Weiteren ist die Hauptstadt Caracas der Sitz der World Boxing Association.
Venezuela hat bekanntgegeben, amerikanische Bedürftigte mit verbilligten Öl zu versorgen, was Spannungen geradezu provoziert. Die staatliche venezolanische Erdölgesellschaft Citgo und der amerikanische Bundesstaat Maine haben eine entsprechende Vereinbarung getroffen. „Die Heizkosten sind dramatisch gestiegen, und die amerikanische Regierung hat es nicht geschafft, die Bewohner von Maine mit den benötigten Ressourcen zu versorgen. Wir danken der venezolanischen Regierung für ihre Großzügigkeit”, wurde der Gouverneur von Maine in der venezolanischen Erklärung zitiert. Citgo wird demnach 34 Millionen Liter Heizöl zu 40 Prozent unter dem Marktpreis an sozial schwache Haushalte in Maine verkaufen. Auch vier Indianerstämme und Obdachlose sollen laut Botschaft in den Genuss des Sonderpreises kommen. Im vorigen November hatte Citgo bereits ähnlich billig Heizöl an Bedürftige in Boston und im New Yorker Stadtteil Bronx geliefert.
In den Armenvierteln werden bolivarianische Vorschulen, Grundschulen und Sekundarschulen errichtet. Die Schulen sind perspektivisch als Ganztagsschulen konzipiert. An der Konzeption der Schulen sollen alle Beschäftigten (Lehrer, Psychologen und Handwerker) beteiligt werden. Die Schulen sollen Schulkleidung, 2 Mahlzeiten am Tag und die medizinische Versorgung der Kinder bereitstellen. Lerninhalte sind nicht nur die gewöhnlichen Schulfächer, sondern auch die Bewältigung des Alltags. Im Jahr 2003 wurden 2800 neue Schulen gegründet, in denen die Konzeption teilweise schon verwirklicht ist.
Eines der größten Probleme Venezuelas ist die Kriminalität, welche sich seit Amtsantritt Chavez noch einmal deutlich vergrößert hat.
Die Mordrate bei 100 000 Einwohnern entwickelte sich laut Angaben der Vereinten Nationen folgendermaßen. Die Tendenz ist weiter steigend.
1998: 19,61
1999: 25,21
2000: 33,15
2001: 33,17
2002: 38,50
Quellen: //www.unodc.org/pdf/crime/seventh_survey/7sc.pdf
CISR http://www.irb-cisr.gc.ca/en/research/ndp/ref/?action=view&doc=ven41967e
Die kulturellen Höhepunkte des Landes bietet die Hauptstadt Caracas. Im Landesinneren ist das kulturelle Leben dagegen weniger entwickelt.
Zu den bekanntesten Museen in Caracas zählen die Colección Cisneros, die Colección Fundación Polar, das nationale Kunstmuseum, das Museo Alejandro Otero (zeitgenössische Kunst), das Museo de Arte Colonial Quinta de Anauco (Museum für Kunst der Kolonialzeit) und das Museo de Arte Contemporáneo de Caracas Sofía Imber (zeitgenössische Kunst)
Weitere Museen finden sich in Acarigua, Barquisimeto, Ciudad Bolívar, Maracaibo, Mérida, San Carlos, San Cristóbal, San Felipe und Valencia.
Eine kulinarische Spezialität Venezuelas sind die Arepas, gebackene oder frittierte Maisfladen.
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