Vejle ist Hauptstadt und nach Kolding und Horsens drittgrößte Stadt der dänischen Amtskommune Vejle. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 144,0 km².
Vejle wie Kolding, Horsens, Randers, Mariager und Aalborg zu den alten Seehandelsstädten der jütischen Ostküste. Über Jahrhunderte hinweg war sie jedoch nur von regionaler Bedeutung. Nachdem Dänemark 1864 das Herzogtum Schleswig verloren hatte, wuchs die Bedeutung der ostjütischen Städte, da wichtige Handelsplätze wie Hadersleben, Apenrade und Flensburg südlich der neuen Zollgrenze blieben.
Die Stadt wuchs kontinuierlich zu einer Mittelstadt heran, nahm jedoch nicht so eine rasante Entwicklung wie die Domstadt Århus. Der Bau der Brücken über den Kleinen Belt bei Fredericia ließ die Bedeutung der Stadt weiter wachsen, zumal die wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch Vejle führen. Der Bau der Autobahn über den Vejlefjord entlastete das Nadelöhr Vejle erheblich.
1970 wurde Vejle zu einer Großkommune und gleichzeitig Sitz der neu geschaffenen Amtskommune Vejle. Ab 2007 ist Vejle Sitz der Region Syddanmark. liegt aber unmittelbar an deren Nordgrenze.
Entwicklung der Einwohnerzahl (1. Januar):
Die Stadt ist Standort der Textil- und Maschinenindustrie. Als Teil des so genannten Dreiecks Fredericia-Kolding-Vejle, dem trafikalen Zentrum des westlichen Dänemarks wird der Stadt eine günstige wirtschaftliche Weiterentwicklung prognostiziert.
Vejle liegt sowohl an der Bahnlinie von Fredericia nach Århus als auch an der jütländischen Süd-Nord-Autobahn, die östlich von Vejle über den Vejlefjord geführt wird.