Veitshöchheim am Main ist eine Gemeinde in der Nähe von Würzburg mit ca. 10.000 Einwohnern.
Wappen
Das Wappen zeigt St.
Vitus, den Ortspatron von Veitshöchheim. Es wurde der Gemeinde am
26. Juli 1563 von Fürstbischof Friedrich von Wirsberg zugeeignet.
Geschichte
- 779 Erste Erwähnung Veitshöchheims
- 1097 Erneute urkundliche Erwähnung
- 1246 Wahl Heinrich Raspes zum deutschen König in Veitshöchheim
- 1301 „Höchheim ad sanctum Vitum“: Erstmals wird St. Vitus im Namen erwähnt.
- 1563 Veitshöchheim erhält sein Wappen.
- 1680–1682 Bau des Schlosses in Veitshöchheim unter Fürstbischof von Dernbach durch den Werkmeister Heinrich Zimmer
- 1691 Einweihung der Pfarrkirche St. Vitus
- 1702 Beginn des Baus des Hofgartens
- 1727–1730 Bau der Synagoge
- 1853–1854 Bau des Bahnhofs mit Königspavillon unter König Max II. von Bayern
- 1902 Gründung der Königlich Bayerischen Obst-, Wein- und Gartenbauschule in Veitshöchheim
- 1976 Eingemeindung des Weilers Gadheim
Wirtschaft
Verkehr
Straße
Veitshöchheim liegt direkt an der B27 von
Würzburg nach
Fulda. Die Entfernung zu Würzburg beträgt ca. 7 km. In der Nähe befinden sich die Autobahnen
A3 und
A7.
Bus und Bahn
Ansässige Unternehmen
- Frankonia Schokoladenwerke GmbH
- Müller Viktor Rolladenbau GmbH
- KBA-Metronic AG
- Mehlig GmbH-Veitshöchheimer Fleischvertrieb
- Mannesmann Demag AG-Stahlwerk
Öffentliche Einrichtungen
Bildungseinrichtungen
Freizeit- und Sportanlagen
- Geisbergbad (Freibad)
- Freisportanlage mit Dreifachturnhalle
Behörden
- In der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim sind u.a. die Division Luftbewegliche Operationen samt Stabskompanie sowie Teile des Logistikbataillons 12 , des Feldjägerbataillons 452 und ein Kraftfahrausbildungszentrum stationiert
Städtepartnerschaften
Gemeindegliederung
Neben Veitshöchheim besteht die Gemeinde aus den Ortsteilen Gadheim und Schleehof.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Jüdisches Kulturmuseum und Synagoge
Bauwerke
Veitshöchheim-1898.jpg |
Schlossgarten_Veitshoechheim_Grosser_See.jpg
- Hofgarten, gilt als einer der schönsten Rokoko-Gärten in Europa
- Schloss Veitshöchheim, 1680–82 von Fürstbischof von Dernbach errichtet; 1749–53 durch Balthasar Neumann erweitert
- Jüdisches Kulturmuseum und Synagoge
- Pfarrkirche St. Vitus
- Erwin-Vornberger-Platz
- Bahnhof
- Dreifaltigkeitsbildstock
- Katholisches Pfarrhaus
- Fürstbischöfliche Kellerei, sehenswert ist der alte Gewölbekeller
- Martinsbrunnen (Märzebrünnle), der älteste Brunnen der Gemeinde
- Martinskapelle, eine der ältesten Kirchen im Landkreis Würzburg
- Eremitenmühle
- Markuskapelle (Ortsteil Gadheim)
- Schaugarten der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (An der Steige)
Regelmäßige Veranstaltungen
- Altortfest, alljährlich im Sommer stattfindendes Fest mit kulinarischen Spezialitäten
- Fastnacht in Franken, die Prunksitzung des FVF, die jährlich vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird.
- Tag der offenen Tür der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli
Gastronomie
- Über 20 Gaststätten und Cafes
Unter anderem ist hierbei das Caveau zu nennen. Ein ehemaliges Tanzlokal im Besitz von Michael Fox.
Söhne und Töchter der Stadt
Weblinks
Ort in Bayern | Würzburg (Landkreis)