Darunter versteht man, durch Abtransport von braunem Material aus den umliegenden Feldern und dessen Wiederablagerung entstandene Böden. Sie sind auf Flächen, die häufig Überflutungen ausgesetzt sind zu finden. Dabei durchläuft der Oberboden eine terrestrische Entwicklung, während der Unterboden durch den teilweise hohen Grundwasserstand (ca. 1 m unter der Geländeoberfläche) beeinflusst wird.
Autochthon sind Auenböden dann, wenn sie durch eine eigene Bodenentwicklung entstehen.
Allochthone und Autochthone Auenböden lassen sich in ihren Nutzungseigenschaften zusammenfassen. Sie sind locker, gut durchwurzelbar, biologisch aktiv und recht fruchtbar. Wodurch sich auch die hohen Bodenzahlen in diesem Bereich der Talaue ergeben. Als natürliche Vegetation würde sich ein Auenwald aus Ulmen, Pappeln, Eschen und Stieleichen einstellen. Genutzt werden diese Böden, aufgrund ihrer hohen Fruchtbarkeit, heute ausschließliche landwirtschaftlich. Dabei sind die Vorteile durch die hohe Ertragsfähigkeit so hoch, dass das Anbaurisiko durch die regelmäßigen Überflutungen bewusst eingegangen wird.
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"Vega (Bodentyp)".
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