Die VEBA AG (ursprünglich Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG) war ein preußischer bzw. deutscher Energie-Staatskonzern, der später in eine börsennotierte Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. 2000 ist die VEBA zusammen mit der VIAG in der heutigen E.ON aufgegangen.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die VEBA Eigentum des Bundes, welcher das Unternehmen 1965 und 1987 schrittweise privatisierte. Seit 1965 sind damit Aktien der VEBA an der Börse erhältlich. Im selben Jahr übernimmt VEBA 95% von Stinnes. 1972 beschäftigt der Veba-Konzern 58.300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 10,3 Milliarden DM. 1975 erfolgt die Übernahme des Mineralöl- und Chemie-Bereichs der Gelsenberg Benzin AG und vergrößerte so die Veba Chemie AG, die dann in Veba Oel AG umfirmiert wurde.
Bereits bei der Entstehung des DAX am 1. Januar 1988 ist die VEBA gelistet. 1990 sind 106.900 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt und der Jahresumsatz beträgt 54,591 Milliarden DM. 1992 übernimmt die VEBA die restlichen 5 % der, jetzt als Aktiengesellschaft firmierenden, Stinnes AG. 1997 gründet die VEBA zusammen mit RWE O.tel.o. Ende 1998 arbeiten im VEBA-Konzern etwa 130.000 Menschen und erwirtschaften einen Umsatz von 42,28 Milliarden Euro. Nur knapp 33.000 Mitarbeiter sind außerhalb Deutschlands beschäftigt.
Mit der Fusion am 27. September 2000 mit der VIAG endet die Geschichte der VEBA und es entsteht die E.ON AG. Die VEBA brachte Preussen Elektra, Veba Oel und Degussa-Hüls ein. Verkauft wurden in diesem Rahmen Veba Telecom (insb. Beteiligung mit RWE an E-Plus), MEMC (USA), Stinnes und Veba Electronics.
Der VEBA-Konzern bestand 1996 aus sieben Teilkonzernen und der VEBA AG als Holding. Die Teilkonzerne bestanden wiederum aus etwa 40 strategischen Geschäftsfeldern.
Die Sparten waren
Ehemaliger Energieversorger | Ehemaliges Unternehmen (Deutschland)