Gray935.png Vater-Pacini-Körperchen sind rasch adaptierende Mechanorezeptoren der Haut, die besonders gut Vibrationsempfindungen vermitteln. Sie sind benannt nach dem deutschen Anatom Abraham Vater (1684-1751) und dem italienischen Anatom Filippo Pacini (1812-1883).
Das marklose Ende des Neurons stellt den Sensor dar. Durch mechanisch aktivierbare Ionenkanäle löst eine mechanische Verformung der Lamellen ein Sensorpotenzial aus, das elektrotonisch weitergeleitet wird. Diese Umwandlung des mechanischen Reizes in eine elektrische Potenzialänderung bezeichnet man als „Transduktion“.
Am ersten Schnürring der Markscheide wird das Rezeptorpotenzial beim Überschreiten einer Schwelle durch die Öffnung potenzialabhängiger Natriumkanäle in ein Aktionspotenzial umgewandelt („Transformation“).
Das Vater-Pacini-Körperchen gehört zu den schnell adaptierenden Rezeptoren. Es reagiert auf (positive und negative) Beschleunigungen und ist damit als Vibrationsdetektor geeignet. Die höchste Empfindlichkeit liegt bei einer Vibration um 300 Hz, bei der eine Verformung von wenigen Mikrometern genügt, um die Rezeptoren zu erregen.
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Pacinian corpuscle | Corpuscule de Pacini | Тельце Фатер-Пачини
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"Vater-Pacini-Körperchen".
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