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Van_de_graaff_generator_sm.jpg | van-de-graaff-generator-schema.png Ein Van-de-Graaff-Generator, auch Bandgenerator genannt, ist eine Apparatur zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannungen.

Ein umlaufendes Gummiband, im Bild als dunkler senkrechter Streifen erkennbar, trägt positive Ladung, die durch Reibung oder Aufsprühen aus einer externen Spannungsquelle entsteht, in die große Kugel (links im Bild). Die Erhöhung der Spannung bzw. die Energie entsteht durch Ladungstrennung, d.h. aus der mechanischen Arbeit des Entfernens der positiven Ladungen vom negativ geladenen Fuß entgegen deren Anziehungskraft.
Die zweite, kleinere Kugel ist schwenkbar mit dem Fuß verbunden und dient als Gegenpol zur Ermittlung der Schlagweite der Funkenentladung bzw. zur gefahrlosen Entladung der Apparatur. Die Kugelform der Elektroden verhindert den Verlust der Ladungen durch Vorentladungen und Feldemission.
Es können Spannungen von mehreren Millionen Volt erzeugt werden.
Da die erzeugten Ströme jedoch nur sehr klein sind, funktionieren Bandgeneratoren in feuchtem Klima nur sehr schlecht.

Der Bandgenerator ist neben der Influenzmaschine das am häufigsten für physikalische Lehr - Experimente verwendete Gerät zur Hochspannungserzeugung.

Der Generator wurde nach dem amerikanischen Physiker Robert Van de Graaff benannt, der ab 1929 Bandgeneratoren entwickelte.

Eine Anwendung findet der Van-de-Graaff-Generator im Van-de-Graaff-Beschleuniger.

Die britische Progressive Rock-Band Van der Graaf Generator benannte sich nach diesem Apparat.

Elektrostatik

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