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Bei dem Begriff Valenzband handelt es sich um einen Teil des so genannten Bändermodells, um die Funktionsweise von elektrischen Leitern, speziell die der Halbleiter zu beschreiben.

Das Valenzband ist dabei das höchste vollbesetzte Energieband am absoluten Nullpunkt. Vollbesetzte Energiebänder können nicht zum Transport des elektrischen Stroms mitwirken, denn die Elektronen können keinen nächsthöheren Zustand im Band erreichen.

Wird einem Halbleiter thermische oder photonische Energie zugeführt, die im Bereich der sogenannten Bandlücke liegt, so werden Valenzelektronen in das Leitungsband angeregt. Diese Elektronen im Leitungsband können nun Energie von einem elektrischen Feld aufnehmen und machen das Material (zusammen mit den entstandenen Defektelektronen im Valenzband) leitfähig. Diesen stark mit der Temperatur zunehmenden Effekt bezeichnet man als Eigenleitung. Im Gegensatz dazu steht die Störstellenleitung, die durch das Einbringen von Fremdatomen (Dotierung) in den Halbleiter erzeugt werden kann.

Halbleiter und Isolatoren unterscheiden sich nur durch die Breite der Bandlücke. Bei letzteren ist diese so groß (Eg > 3 eV), dass Elektronen sie bei endlichen Temperaturen nicht durch thermische Anregung überwinden können.

Siehe auch


Bändermodell, Bandstruktur

Festkörperphysik

Valence band | Valenssivyö | Bande de valence | 価電子帯 | 원자가띠 | Valentieband

 

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