VTOL ist ein Akronym für "Vertical Take-Off and Landing". Es bezeichnet die Fähigkeit eines Flugzeugs, senkrecht und ohne Start- und Landebahn starten und landen zu können, im Deutschen auch Senkrechtstarter genannt. Auch Hubschrauber sind streng genommen VTOL-Fahrzeuge, häufig wird aber der Begriff auf Luftfahrzeuge mit Tragflächen bezogen, so auch im Folgenden:
Eine Lösung versprachen VTOL-Kampfflugzeuge, die auch außerhalb von Flugplätzen von befestigten Flächen aus starten und leicht verlegt werden konnten. Es wurden zahlreiche Prototypen entwickelt und erprobt, in Deutschland auch von Focke-Wulf, Heinkel und Messerschmitt bzw. EWR, wovon die EWR VJ 101 (Erstflug 1963) und die VFW VAK 191B (1970) den Entwicklungsstand erreichten. Es wurde jedoch sehr schnell festgestellt, dass die Kosten für solche Flugzeuge und der logistische Aufwand zur Verlegung der benötigten Unterstützungseinrichtungen wie z. B. der Treibstoffversorgung zu hoch waren.
Auch im zivilen Bereich gab es eine Vielzahl von VTOL- oder V/STOL-Ansätzen, in Deutschland neben der weit entwickelten Dornier Do 31 etwa Entwürfe der Do 231 “V-Jet”, MBB Bo 140, HFB 600 “Vertibus”, VFW VC 180, VC 400 und VC 500.
Mitte der 60er Jahre, spätestens mit der Ölkrise 1973 wurden die meisten VTOL-Projekte jedoch eingestellt.
Deutsche VTOL-Flugzeuge, ausgestellt im Deutschen Museum in München:
V-22_Osprey_tiltrotor_aircraft.jpg Aktuell sind weltweit in Planung oder im Dienst:
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