Die VHH PVG Unternehmensgruppe ist ein Gleichordnungskonzern der Verkehrsbetriebe Hamburg–Holstein AG (VHH) und der Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH (PVG). Die Unternehmensgruppe ist – nach der HHA – zweitgrößtes Busunternehmen in Norddeutschland, beschäftigt insgesamt 1.600 Mitarbeiter und unterhielt 2005 einen Fuhrpark mit ca. 600 Omnibussen. Sie ist Mitglied des HVV.
1974 eröffnete die PVG in Schenefeld (Kreis Pinneberg) einen neuen Betriebshof ein, der den Betriebshof von 1949 in Rellingen ersetzte. 1982 beschaffte sie zum letzten Male Stadtbusse mit Schaltgetriebe.
Im August 1987 mussten die Mitarbeiter der PVG der Presse entnehmen, dass die PVG verkauft werden sollte. Dies war das Ergebnis aus Koalitionsverhandlungen der Hamburger SPD und FDP. Zusammen mit anderen Verkehrsunternehmen in Hamburger Staatsbesitz, wie den Fahrzeugwerkstätten Falkenried (FFG) oder der Travers Omnibusgesellschaft (TOG), sollte die PVG privatisiert werden. Der Verkauf der PVG konnte gestoppt werden, lediglich die Reisesparte wurde abgegeben.
Von der HHA wurde 1990 die Blankeneser Ringlinie 48 samt Fahrzeugen übernommen. Diese Kleinbusse wurden „Bergziegen“ genannt, da in den engen und kurvenreichen Straßen keine normalen Linienbusse fahren können. Die PVG erhielt 1995 als erstes ِöffentliches Verkehrsunternehmen das Zertifikat für die ISO-Norm 9001 (Qualitätsmanagementsysteme).
1996 entschied der Hamburgische Senat die PVG aus dem Konzern der Hamburger Hochbahn AG herauszulösen.
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