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Die VHH PVG Unternehmensgruppe ist ein Gleichordnungskonzern der Verkehrsbetriebe Hamburg–Holstein AG (VHH) und der Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH (PVG). Die Unternehmensgruppe ist – nach der HHA – zweitgrößtes Busunternehmen in Norddeutschland, beschäftigt insgesamt 1.600 Mitarbeiter und unterhielt 2005 einen Fuhrpark mit ca. 600 Omnibussen. Sie ist Mitglied des HVV.

Geschichte


Als VHH PVG Unternehmensgruppe schlossen sich im Jahre 2000 die Verkehrsbetriebe Hamburg–Holstein AG (VHH) und die Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH (PVG) durch eine gemeinsame Geschäftsführung zweier eigenständiger Unternehmen zusammen. Die VHH erhöhten zum 1. Januar 2006 ihre Anteile an der PVG von 5 % auf 94,9 %. Damit traten die VHH als größter Anteilseigner an die Stelle der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung mbH (HGV). Die HGV ist Holding-Gesellschaft vieler öffentlicher Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg.

Verkehrsbetriebe Hamburg–Holstein (VHH)


Geschichte

Die Verkehrsbetriebe Hamburg–Holstein AG entstand 1954 durch Fusion der 1928 gegründeten Verkehrsbetriebe des Kreises Stormarn (VKSt), die bis 1952 die Südstormarnsche Kreisbahn betrieben hatten, und der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (BGE). 1956 wurde der Eisenbahnbetrieb an die AKN abgegeben, 1994 der Reisebusverkehr an die Firma Grünwold.

Pinneberger Verkehrsgesellschaft (PVG)


Geschichte

Zum 1. Juli 1971 übernahmen Hamburger Hochbahn AG und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein 70 % der Anteile des Omnibusunternehmens A. u. H. Reimers Autobus KG. Dieses ging auf einen 1925 in Marne (Holstein) gegründeten Betrieb zurück, der ab 1932 die Buslinie Marne–ElmshornAltona betrieb und auch in Pinneberg verkehrte. Mit der Übernahme wurde die Firma des Unternehmens in Pinneberger Verkehrsgesellschaft mbH (PVG) geändert.

1974 eröffnete die PVG in Schenefeld (Kreis Pinneberg) einen neuen Betriebshof ein, der den Betriebshof von 1949 in Rellingen ersetzte. 1982 beschaffte sie zum letzten Male Stadtbusse mit Schaltgetriebe.

Im August 1987 mussten die Mitarbeiter der PVG der Presse entnehmen, dass die PVG verkauft werden sollte. Dies war das Ergebnis aus Koalitionsverhandlungen der Hamburger SPD und FDP. Zusammen mit anderen Verkehrsunternehmen in Hamburger Staatsbesitz, wie den Fahrzeugwerkstätten Falkenried (FFG) oder der Travers Omnibusgesellschaft (TOG), sollte die PVG privatisiert werden. Der Verkauf der PVG konnte gestoppt werden, lediglich die Reisesparte wurde abgegeben.

Von der HHA wurde 1990 die Blankeneser Ringlinie 48 samt Fahrzeugen übernommen. Diese Kleinbusse wurden „Bergziegen“ genannt, da in den engen und kurvenreichen Straßen keine normalen Linienbusse fahren können. Die PVG erhielt 1995 als erstes ِöffentliches Verkehrsunternehmen das Zertifikat für die ISO-Norm 9001 (Qualitätsmanagementsysteme).

1996 entschied der Hamburgische Senat die PVG aus dem Konzern der Hamburger Hochbahn AG herauszulösen.

Daten

Die PVG bedient mit 210 Bussen 31 Linien auf über 600 km Streckennetz. Die Leistung beträgt 12.360.000 km/Jahr. Sie hat 46.500.000 Beförderungsfälle pro Jahr

Beteiligungen


Die VHH und die PVG sind unter anderem beteiligt:
  • über ihre Anteile an der Hamburger Nahverkehrsgesellschaft mbH & Co KG mit 24,95% an der Stadtverkehr Lübeck GmbH,
  • über ihre Anteile an der Norddeutsche Bus- Beteiligungsgesellschaft mbH mit 18,69% an der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH.

Weblinks


Verkehr (Schleswig-Holstein) | Verkehr (Hamburg) | Unternehmen (Schleswig-Holstein) | Unternehmen (Hamburg) | Bezirk Hamburg-Bergedorf

 

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