Der VEB IFA-Automobilwerk Ludwigsfelde wurde am 1. März 1952 in Ludwigsfelde (Brandenburg) als VEB Industriewerk Ludwigsfelde gegründet. Innerhalb des Industrieverbands Fahrzeugbau (IFA) der ehemaligen DDR war es das Stammwerk der Nutzfahrzeugproduktion.
Am 21. Dezember 1962 erging des Beschluss des Ministerrates der damaligen DDR zum Aufbau einer LKW-Produktion am Standort Ludwigsfelde. Grundsteinlegung für die LKW-Montagehalle mit integriertem Presswerk war am 5. Juni 1964. Knapp 11 Monate später, am 1. Juli 1965, war Produktionsbeginn im VEB IFA-Automobilwerke Ludwigsfelde. Am 17. Juli 1965 lief der erste LKW W50 vom Band und am gleichen Tag erhielt Ludwigsfelde das Stadtrecht.
Die Bildung des VEB-IFA Kombinat Nutzkraftwagen Ludwigsfelde erfolgte am 1. Januar 1978, wobei das Kombinat und das VEB IFA-Automobilwerke Ludwigsfelde getrennt geleitet worden sind. Am 1. September 1979 wird das Automobilwerk Stammbetrieb des Kombinates.
Am 27. Juni 1990 wird das VEB-IFA Kombinat Nutzkraftwagen Ludwigsfelde von der Treuhand aufgelöst und somit das VEB IFA-Automobilwerke Ludwigsfelde in eine GmbH umgewandelt, die später in der Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH aufgeht.
Von 1965 bis 1990 wurden die LKW W50 und L60 in 60 Grundvarianten und 240 länderspezifischen Ausführungen gefertigt. Beispiele für die Produktion:
Die Einstellung der Produktion L60 erfolgte im August 1990, die des W50 im Dezember 1990.
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