Uznach ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz. Uznach ist der Marktort der Region.
Die Bahnlinien verzweigen sich von Rapperswil in Richtung Wattwil–St. Gallen–Romanshorn und Ziegelbrücke–Glarus–Linthal. Uznach wird auch vom Voralpen-Express sowie diversen Postautolinien bedient. Zwischen Uznach und Schmerikon verläuft auch die Autobahn A53, welche in Reichenburg in die A3 mündet.
Vom 18. auf den 19. August 1762 brannte das Städtchen völlig nieder. Unter anderem fielen die Kirche, das Spital sowie 82 Häuser dem Brand zum Opfer.
Nach Gründung der Helvetischen Republik 1798 wurde Uznach Teil des Kantons Linth, 1803 Teil des Kantons St. Gallen. Bis 2003 war Uznach Sitz des Bezirksgerichtes und damit Hauptort des Seebezirks. Seither gehört Uznach dem Wahlkreis See-Gaster an.
Im 19. Jahrhundert siedelten sich in Uznach verschiedene Betriebe der aufstrebenden Textilindustrie an, etwa die Spinnerei Uznaberg oder die Rotfarb, wodurch das Städtchen einen bescheidenen Aufschwung nahm. Der Aufschwung zeigte sich etwa im grosszügigen neugotischen Bau der heutigen Pfarrkirche im Städtchen. Der Neubau der Strasse über den Ricken via Eschenbach nach Rapperswil drängte Uznach verkehrspolitisch ins Abseits.
Eine Kompensation brachte der Bau der Bahnlinien von Rapperswil nach Weesen und von Uznach nach Wattwil, der Uznach zu einem regionalen Verkehrsknotenpunkt machte. Nach einer längeren Stagnation seit den 1960er Jahren ist Uznach in den 1990er Jahren wieder von einem bescheidenen Wachstum erfasst worden, da es durch den Ausbau des Verkehrsnetzes um Zürich in den Sog der wirtschaftlichen Metropole der Ostschweiz geraten ist. So hatte Uznach 1980 4'269 Einwohner, 2000 bereits 5'369 Einwohner.
Siehe auch Grafschaft Uznach
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