| Wappen | Karte |
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| Wappen Usingen.jpg | Karte Usingen in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt |
| Landkreis: | Hochtaunuskreis |
| Geographische Lage: | |
| Höhe: | 269 m ü. NN |
| Fläche: | 55,83 km² |
| Einwohner: | 13.423 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 240 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 61250 |
| Vorwahl: | 06081 |
| Kfz-Kennzeichen: | HG |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 34 011 |
| Stadtgliederung: | 7 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Wilhelmjstraße 1 61250 Usingen |
| Offizielle Website: | usingen.de |
| E-Mail-Adresse: | info@usingen.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Matthias Drexelius (CDU) |
Usingen ist eine Kleinstadt im Hochtaunuskreis in Hessen. Der Wohn- und Schulstandort war bis 1972 Kreisstadt des damaligen Kreises Usingen.
Der Stadtkern liegt etwa auf 300 m Höhe über NN, die höchste Erhebung im Stadtteil Usingen ist der „Hohe Berg“ mit 414 m über NN.
1207 geht es als Vorort des Usinger Landes in den Besitz der Grafen von Diez über, die dieses Reichsgut im Hintertaunus im Tausch gegen Mainz-Kastell erwarben.
Eine nassauische Burg – 1326 hatten die Grafen von Nassau das Usinger Land pfandweise und 1405 endgültig erworben – an der Stelle der heutigen Christian-Wirth-Schule und eine Mauer mit fünf Toren schützten das Weberstädtchen im Mittelalter.
Im 14. Jahrhundert dürfte der Ort Stadtrechte erhalten haben.
Ab 1659 residierten in der zum Schloss mit schönem Garten ausgebauten Burg die Grafen und von 1688 bis 1744 die Fürsten von Nassau-Usingen.
Eine herausragende Persönlichkeit in der Geschichte Usingens war Fürst Walrad. Bei der Teilung der nassau-saarbrückischen Länder am 31. März 1659 erhielt der Graf Walrad das Usinger Land. Er regierte 43 Jahre und war ein geachteter Feldherr, u.a. Generalfeldmarschall der Niederlande unter Wilhelm III. von Oranien. Das heutige Bild Usingens hat er entscheidend mitgeprägt, da er nach dem Rückgang der Bevölkerung durch den Dreißigjährigen Krieg und den drei Stadtbränden im 17. Jahrhundert die Hugenotten ansiedelte und die Neustadt anlegen ließ.
Eine weitere Persönlichkeit war der Geigerkönig August Wilhelmj. Ihm wurde das Ehrenbürgerrecht der Stadt Usingen am 31. Mai 1876 anlässlich seines letzten Konzertes in seiner Geburtsstadt Usingen verliehen. Er wurde hier am 21. September 1845 geboren. Sein Geburtshaus stand am unteren Ende der Rathauspassage, der heutigen nach ihm benannten Wilhelmjstraße. Auf dem Grundstück seines Geburtshauses, auf dem heute ein Bankgebäude steht, erinnert ein Gedenkstein mit Plakette an den bedeutenden Geigerkönig.
Usingen war bis 1886 Amtssitz und danach bis 1972 Kreisstadt. Die geringe Industrieentwicklung der Neuzeit konnte auch durch den Eisenbahnanschluss des Jahres 1895 nicht verstärkt werden. Usingen ist seit der Reformationszeit eine Schulstadt: Lateinschule bis 1817, Lehrerseminar 1851 bis 1926, Christian-Wirth-Schule (Gymnasium) seit 1926 - heute zusammen mit vielen anderen Schulformen.
Im Zuge der Gebietsreform haben sich die Orte Usingen, Eschbach, Kransberg, Merzhausen, Michelbach, Wernborn und Wilhelmsdorf im Jahre 1972 zur Stadt Usingen zusammengeschlossen. Auch nach dem Verlust der Kreisstadtfunktion (aus der Fusion der Kreise Usingen und Obertaunus entstand 1972 der Landkreis Hochtaunus mit der Kreisstadt Bad Homburg) ist Usingen mehr denn je der Mittelpunkt des Usinger Landes.
Usingen ist auch bekannt als Buchfinkenstadt im Buchfinkenland. Das im Jahr 1938 durch Dr. Theo Geisel verfasste Buchfinkenlied beschreibt den Heimatbegriff, das Usinger Land im Hintertaunus, das Buchfinkenland. Das Lied vermittelt Geborgenheit, menschliche Nähe und Wärme. Durch den "Buchfinkenfall", die "Buchfinkenmesse" und den Buchpreis "Usinger Buchfink" ist der Begriff in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zurückgekehrt. Seit dem Jubiläumsjahr (2002) der Stadt Usingen verschönern an verschiedenen Stellen in der Stadt bunte Buchfinken das Stadtbild.
| SPD | CDU | Grüne | FDP | BEU | FWG | |
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| 2006 | 8 | 20 | 3 | 2 | 2 | 2 |
Am Nordende des Ortsteils Eschbach steht eine Gruppe bis zu 12 Meter hoher Felsen aus Quarzgestein. Die Felswand ist sichtbarer Teil eines etwa 6 km langen Quarzganges, der sich quer durch das Usatal bis zum Wormstein im Usinger Stadtwald fortsetzt. Er ist geologisch gesehen eine Querverwerfung, die sich bei der Auffaltung des Gebirges bildete. Der widerstandsfähige Quarz konnte an einigen Stellen der Abtragung trotzen und erscheint heute an verschiedenen Orten im Taunus, jedoch selten so spektakulär wie hier.
Kletterer nutzen die Steilwände für Trainingseinheiten.
Das Hallenbad des Hochtaunuskreises bietet ganzjährig Bademöglichkeiten. Als Sportbad konzipiert ist es das einzige öffentliche Hallenbad im Usinger Land.
Der Usinger Schützenverein ist der viertälteste Deutschlands. Die erste schriftliche Erwähnung der "Usinger Schützengilde" ist eine Einladung der "Frankfurter Schützengesellen" zu einem Wettschießen im Jahr 1422. Heute verfügt der Verein über ein 1961 erbautes Schützenhaus und viele aktive Mitglieder.
Usingen ist Sitz eines Amtsgerichts sowie eines Krankenhauses.
Erdfunksendestelle_Usingen.jpg
Usingen ist Standort einer Erdfunkstelle der T-Systems. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Feldflugplatzes eine KW-Station, 1979 folgte die erste große Parabolantenne. Mittlerweile beheimatet die Station mehr als 90 Antennen, darunter drei große, die 19 meter Durchmesser haben.
Weit über die Grenzen von Usingen bekannt ist der jährliche Usinger Flohmarkt Ende Juni.
In Usingen wurden geboren
In Usingen haben gewirkt
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