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Urmel aus dem Eis ist ein Kinderbuch von Max Kruse, einem Sohn der berühmten Puppenmacherin Käthe Kruse. Es ist der erste Band seiner erfolgreichen Reihe der Urmel-Bücher.

Handlung


Der Naturkundeprofessor Habakuk Tibatong hat eine Methode entwickelt, um Tieren das Sprechen beizubringen. Wegen des Neids und der Angriffe seiner Professorenkollegen muss er die Heimat verlassen, und sich mit Tim Tintenklecks, einem kleinen Waisenjungen, und dem sprechenden Hausschwein Wutz auf der kleinen Insel Titiwu niederlassen.

Wutz übernimmt die Aufgabe seiner Haushälterin, die anderen Tiere der Insel müssen regelmäßig zum Sprachunterricht bei Prof. Tibatong antreten. Eines Tages wird ein Eisberg mit einem großen Ei angeschwemmt, aus dem nach wenigen Wochen des Brütens ein Urmel (nach Prof. Tibatongs Theorie das Bindeglied zwischen Dinosauriern und Säugetieren) schlüpft, das sodann von Wutz aufgezogen wird und ebenfalls das Sprechen lernt. Im Laufe seiner Kindheit muss das Urmel verschiedene Abenteuer bestehen, insbesondere ist Altkönig Pumponell von Pumpolonien als Großwildjäger hinter ihm her. Schließlich verläuft sich das Urmel in einer Höhle und wird nach einer aufwändigen Suche von Tibatong und den Tieren wieder gefunden.

Ein geflügeltes Wort aus dieser Geschichte ist die Mupfel, wie der Pinguin Ping eine große Muschel nennt, in der er gerne liegt und entspannt (wie alle sprechenden Tiere hat er ein kleines Sprachproblem). Es gibt auch noch andere Tiere auf der Insel: den See-Elefanten Seele-Fant, der den ganzen Tag singt, den Schuhschnabel Schusch und den Waran Wawa.

Bearbeitungen


Die Geschichte wurde 1969 als Puppenspiel der Augsburger Puppenkiste in vier Folgen vom Hessischen Rundfunk verfilmt und wiederholt von der ARD ausgestrahlt. Die Verfilmung der Fortsetzungsgeschichte Urmel spielt im Schloss folgte 1974.

Eine 26-teilige Zeichentrickserie um das Urmel wurde 1995 bis 1997 in der ARD ausgestrahlt und mehrfach wiederholt. Nach Meinung vieler Zuschauer erreichte diese Serie aber nicht den Charme der alten Puppenspielserie.

Am 17. und 18. Dezember 2005 zeigte SAT.1 eine Theaterfassung des Stücks mit Dirk Bach in der Rolle des Urmel. Mit dabei waren Ralf Schmitz (Ping Pinguin), Mirja Boes (Waran Wawa), Barbara Schöneberger (Hausschwein Wutz), Heinrich Schafmeister (Prof. Tibatong), Guido Cantz (Tim Tintenklecks), Götz Otto (König Pumponell), Michael Kessler (Sami) u.v.a.

Von Dirk Bach als Vorleser sind auch mehrere Bände der Urmel-Reihe als Hörbücher erschienen.

Eine Neuverfilmung als computeranimierter Featurefilm wurde von Ambient Entertainment Hannover produziert. Der Film wurde im Januar 2006 fertiggestellt und soll am 3. August 2006 ins Kino kommen. Als prominente Sprecher konnten Wigald Boning (Professor Tibatong), Christoph Maria Herbst (Zoodirekor Zwengelmann), Oliver Pocher (Schusch der Schuhschnabel), Wolfgang Völz (Seele-Fant) und Anke Engelke (Wutz) gewonnen werden.

Weblinks


  • http://www.urmelausdemeis-derfilm.de/

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