Unterwasser-Rugby ist eine Mannschaftssportart, die mit dem bekannten Rugby kaum mehr als den Namen gemein hat. Die international übliche Abkürzung lautet UWR.
Gespielt wird mit einem mit Salzwasser gefüllten Ball, der durch seine im Vergleich zu Süßwasser höhere Dichte nach unten sinkt. In einer Wassertiefe zwischen 3,5 m und 5 m befinden sich die Tore am Boden des Beckens. Sie sind schwere Metallkörbe mit einem Durchmesser von 39-40 cm. Ein Spiel dauert 2 x 15 Minuten. Jede Mannschaft besteht aus 6 Spielern und 5 Auswechselspielern sowie 2 Ersatzspielern. Da es ein sehr schnelles Spiel ist, das viel Ausdauer erfordert, befinden sich die Spieler im ständigen "fliegenden Wechsel". Dabei gilt die Regel, dass der Auswechselspieler erst dann ins Wasser darf, wenn der andere es komplett verlassen hat.
Es wird immer unter Wasser gespielt, der Ball darf nicht über die Wasseroberfläche gelangen. Das erfordert natürlich eine hohe Ausdauer und gutes Apnoetraining. Aber auch taktisches Gefühl ist notwendig, da richtige Positionierung für ein gutes Passspiel (der Ball wird "gestoßen") entscheidend ist. Das Spiel zeichnet sich durch unterschiedliche Anforderungen an die Spieler aus: nicht nur Kraft ist gefragt, gerade unter Wasser sind Schnelligkeit und Wendigkeit maßgebend. Deutlich wird das in den häufig gemischten Spielen, bei denen die weiblichen Spielerinnen den männlichen Kollegen in nichts nachstehen.
Die Ausrüstung eines Unterwasserrugby-Spielers besteht aus:
Siehe auch ABC-Ausrüstung
Die wichtigsten Regeln sind:
1 Spielleiter und 2 Unterwasser-Schiedsrichter sorgen durch Hupsignale dafür, dass das Spiel fair bleibt.
| Damen | Herren | |
|---|---|---|
| 2006 | TC Berlin | TSV Malsch |
| 2005 | STC "submarin" München | DUC Bottrop |
| 2004 | Wiesbaden/Duisburg | BUR Berlin |
| 2003 | STC "submarin" München | FS Duisburg |
| 2002 | STC "submarin" München | FS Duisburg |
| 2001 | TC Berlin | FS Duisburg |
| 2000 | STC "submarin" München | TSC Mülheim |
| 1999 | STC "submarin" München | FS Duisburg |
| 1998 | STC "submarin" München | FS Duisburg |
| 1997 | STC München | FS Duisburg |
| 1996 | STC München | FS Duisburg |
| 1995 | STC München | FS Duisburg |
| 1994 | FS Duisburg | FS Duisburg |
| 1993 | FS Duisburg | TC Stuttgart |
| 1992 | FS Duisburg | DUC Krefeld |
| 1991 | FS Duisburg | TC Stuttgart |
Nach den Endspielen am Samstag dem 11. Juni standen die norwegischen Damen (6:1 (4:1) gegen Deutschland) und die finnischen Herren (2:0 (0:0) gegen Norwegen) als Europameister 2005 fest.
Die deutschen Mannschaften beendeten das Turnier als Vizemeister (Damen) und Viertplatzierte (Herren).
Siehe auch Weblinks
| Platz | Damen | Platz | Herren |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | ||
| 2 | 2 | ||
| 3 | 3 | ||
| 4 | 4 | ||
| 5 | 5 | ||
| 6 | 6 | ||
| 7 | |||
| 8 | |||
| 9 | |||
| 10 |
Für das Ergebnis des EJC (european junior cup / Europameisterschaft U21) siehe:
http://ejctipp.uwr1.de/ sowie: http://ejc2005.uwr.de/
| 1961 | Ludwig von Bersuda führt in Köln ein Spiel mit einem Salzwasser gefüllten Ball ein Zu Beginn wurde ein Netz unter Wasser gespannt und es war eine Art Unterwasser Volleyball |
| 1964 | DLRG Mülheim und des D.U.C.-Duisburg tragen das erste Match (mit geänderten Regeln, d.h. ohne Netz) aus |
| 1966 | Die erste UWR Meisterschaft wird in Mülheim ausgetragen (damals mit 8 Spielern pro Mannschaft) |
| 1972 | Erste offizielle Deutsche Meisterschaft (1971 inoffizielle DM) |
| 1973 | UWR wird international eingeführt |
| 1978 | Erste offizielle Europameisterschaft (Malmö/Schweden) UW-Rugby und UW-Hockey werden von CMAS offiziell als Wettkampfsportarten anerkannt |
| 1980 | Erste Weltmeisterschaft (Mülheim) |
Sportart | Ballspiel | Wassersport | Tauchen
Undervandsrugby | Podvodní ragby | Underwater rugby | Rugby subacuático | Uppopallo
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"Unterwasserrugby".
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