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Diese Übersicht versucht die theologischen Unterschiede zwischen der katholischen Kirche und der evangelischen Kirche in Deutschland darzustellen. Die Beschränkung auf Deutschland ergibt sich aufgrund der unterschiedlichen Strömungen der evangelischen Kirche weltweit und national. Es wird versucht die Konsensmeinung der Evangelischen Kirche Deutschlands wiederzugeben.

  1. Taufe
  2. Eucharistie (Kommunion)
  3. Firmung
  4. Heirat
  5. Buße
  6. Krankensalbung
  7. Weihe
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  1. Taufe
  2. Abendmahl (Eucharistie)

Alle anderen kath. Sakramente (mit Ausnahme der Weihe) sind Segnungen im evangelischen Glauben

Aspekt Katholische Kirche Evangelische Kirche
Oberhaupt der Kirche Der Papst ist der "Nachfolger des Hl. Petrus" und als solcher von Christus zum obersten Schlüsselträger und Hirten der Kirche bestimmt (vgl. Matthäus 16,18; Johannes 21,15-17). Kein gemeinsames Oberhaupt: Die Gemeinde Christi ist eine Versammlung von mindestens zwei Menschen unter dem Namen Christi (Matthäus 18,19). Laienpriestertum ist nach Kap. 12 des 1. Korintherbriefs möglich. Die Sonderstellung ergibt sich nicht durch Nachfolge sondern durch Ausbildung.
Zölibat Gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist das Zölibat nicht notwendig (mit Rücksicht auf die Ostkirchen) aber angemessen. Sie ist Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit. Das Gebot der Ehelosigkeit ergibt sich nicht aus der Bibel und ist daher irrelevant
Weihe-Sakrament der Priester Die Weihe ist eine besondere Prägung durch Gott. Die Weihe bevollmächtigt die Priester zu einem wesentlich unterschiedlichen Dienst gegenüber Nicht-Geweihten. Sie wird von Bischöfen, die auch ihrerseits wieder von Bischöfen geweiht worden sind, gültig gespendet. Diese "Weihekette" lebendiger Zeugen verbindet die Bischöfe mit den von Jesus erwählten Aposteln. Sie ist ein Zeichen der ewigen Einheit der Kirche. Die Bischöfe vollziehen ihr Amt als Nachfolger der Apostel (apostolische Sukzession). Das Priester-Amt ist eine von Gott gewollte Funktion, die von der Gemeinde übertragen wird.
Eucharistische Wandlung Nur durch geweihte Priester möglich Im Prinzip durch jeden Getauften möglich
Symbolik von Brot und Wein Nach der Eucharistiefeier weiterhin Zeichen für Leib und Blut Christi. Es wird daher in der Kirche aufbewahrt und angebetet oder kann zu einer Krankenkommunion mitgenommen werden Nach der Feier verliert Brot und Wein wieder seine Symbolik
Anzahl der Sakramente
Verehrungen neben Gott Heilige zeigen als Berufene Gottes sein vielfältiges Wirken. Die Mariendogmen sind eine gottgewollte Entfaltung biblischen Glaubens Heiligen- und Marienverehrung schmälern Gottes Ehre. Die Mariendogmen von der Erbsündefreiheit und ihrer Himmelfahrt sind biblisch nicht belegt.
Verständnis der heiligen Schrift Sie wird durch die ununterbrochene Glaubenstradition des Gottesvolkes und durch das katholische Lehramt sichergestellt Die Bibel ist selbstinterpretierend
Gemeinschaft der Kirche Sichtbares Zeichen Gottes und auch sein Werkzeug, damit Heilsbringer Keine dominierende Rolle.

Die gesetzlichen Feiertage haben ebenfalls unterschiedliche Relevanz (vgl. Kirchenjahr):

meist verkürzt zu Heilige Drei KönigeSternsinger-Brauch keine Heiligenverehrung Prozessionen finden statt verurteilt Luther das Fest als unbiblisch und Gotteslästerung
Feiertag Datum Katholische Kirche Evangelische Kirche
Epiphanias 6. Januar x x
Karfreitag Ostersonntag - 2d x x
Ostersonntag siehe Osterdatum x x
Ostermontag Ostersonntag + 1d x x
Christi Himmelfahrt Ostersonntag + 39d x x
Pfingstsonntag Ostersonntag + 49d x x
Pfingstmontag Ostersonntag + 50d x x
Fronleichnam Ostersonntag + 60d x Wegen Verquickung mit dem Ablaßhandel
Mariä Himmelfahrt 15. August x Die besondere Marienvererhrung wird abgelehnt
Reformationstag 31. Oktober - x
Allerheiligen 1. November x Heiligenverehrung wird abgelehnt
Buß- und Bettag Mittwoch vor dem 23.11. - x
1. Weihnachtstag 25. Dezember x x
2. Weihnachtstag 26. Dezember x x
Gesamtzahl 12 11

Katholische Kirche in Deutschland | Evangelische Kirche

 

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