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Das Unterscheidungssignal (engl. callsign) besteht aus einer Folge von Buchstaben und Zahlen.

Diese ist meist schneller und eindeutiger im Funkverkehr zu übertragen als lange Schiffsnamen, wie z. B. MS "Mecklenburg-Vorpommern", da jeder einzelne Buchstabe im NATO-Alphabet übergeben werden muss. So muss nur die Buchstabenfolge DQLV als "Delta-Quebec-Lima-Victor" übermittelt werden. Das Unterscheidungssignal wird mit dem Registervermerk (siehe Schiffsregister) dem Schiff zugeteilt. Bei Abwrackung des Schiffes und Löschung ruht das Unterscheidungsignal zehn Jahre und wird dann wieder vergeben. Schiffe, die unter deutscher Flagge fahren, haben als ersten Buchstaben das "D".

z. B. andere Länder:
E = Liberia
V2 = Antigua und Barbuda

Das Callsign ist nur einem bestimmten Schiff zugewiesen. So wird z. B. bei Meldestellen nur das Callsign per Funk übergeben. Die Meldestelle an Land gibt dieses Callsign in den PC ein und erhält sofort alle relevanten Daten über das entsprechende Schiff. Eine öffentliche Datenbank (Anmeldung erforderlich) findet man bei Equasis. Hier kann durch Angabe des Unterscheidungssignals, der IMO Nummer oder des Schiffnamens u.A. der Besitzer des Schiffes sowie alle bisherigen Namen (so manches Schiff wurde schon einige Male umbenannt) ermittelt werden.

Seefunk | Call sign

 

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