Unterfranken ist einer von 7 Regierungsbezirken in Bayern und nicht zu verwechseln mit dem deckungsgleichen Bezirk Unterfranken. Er liegt im Nordwesten des Freistaates und grenzt im Süden und Westen an die Bundesländer Baden-Württemberg bzw. Hessen, im Norden an den Freistaat Thüringen und im Osten an die bayerischen Regierungsbezirke Oberfranken und Mittelfranken.
Der Main durchfließt Unterfranken, weshalb die Region besonders bei den Einheimischen als Mainfranken bezeichnet wird.
Verwaltungsgliederung
Kreisfreie Städte
- Aschaffenburg
- Schweinfurt
- Würzburg
Landkreise
- Landkreis Aschaffenburg
- Landkreis Bad Kissingen
- Landkreis Haßberge
- Landkreis Kitzingen
- Landkreis Main-Spessart
- Landkreis Miltenberg
- Landkreis Rhön-Grabfeld
- Landkreis Schweinfurt
- Landkreis Würzburg
Anmerkungen:
- Der Landkreis Haßberge hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Haßberg-Kreis.
- Der Landkreis Main-Spessart hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Mittelmain. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in Lohr a. Main.
- Der Landkreis Rhön-Grabfeld hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Bad Neustadt a. d. Saale.
Sonstige Städte
Wirtschaft
Die Arbeitslosen-Quote in Unterfranken betrug im Februar
2003 7,7 Prozent.
Laut dem europäischen Statistikamt erreicht Unterfranken ein BIP pro Kopf von 109,7 des europäischen Durchschnittes.
Politik
Regierungspräsidenten
Bezirkstag
Die Wahl am
21. September 2003 ergab folgende Sitzverteilung:
CSU 13 Sitze -
SPD 4 Sitze -
FW 2 Sitze -
GRÜNE 1 Sitz
Verwaltungsgliederung des Regierungsbezirks Unterfranken vor der Kreisreform
Anmerkung: Bis nach dem Zweiten Weltkrieg hieß der Regierungsbezirk Mainfranken.
Die folgende Gliederung in Stadt- und Landkreise galt bis zum 30. Juni 1972:
Literatur
- Abels, Björn-Uwe: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens, (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte, Reihe B, Band 6). - Kallmünz, 1979
- Wagner, Horst-Günter: Zum Standort des Wirtschaftsraumes Unterfranken im Spiegel seiner jüngeren historischen Außenbeziehungen. - S. 1 - 22 in: Ante, Ulrich (Hrsg.): Zur Zukunft des Wirtschaftsraumes Unterfranken. Würzburg 1992 = Würzburger Universitätsschriften zur Regionalforschung (Bd. 4).
- Wagner, Horst-Günter: Mainfranken - Wirtschaftsgeographische Entwicklungswege und Problemfelder. S. 17 - 35 in: Marquardt-Kuron, Arnulf und Konrad Schliephake (Hrsg): Raumbezogene Verkehrswissenschaften - Anwendung mit Konzept. Bonn 1996, 428 S. = Material zur Angewandten Geographie Band 26.
- Wagner, Horst-Günter: Die Entwicklung des Wirtschaftsraumes Unterfranken 1814-2000. S. 137-189 in: Peter Kolb/Ernst-Günter Krenig (Herausg.): Unterfränkische Geschichte Band 5/1, Würzburg 2002. ISBN 3-429-02373-4.
- Wagner, Horst-Günter und Winfried Schenk: Dynamik und Struktur der Bevölkerung in Unterfranken seit 1815. S. 55 - 74 in: Kolb, Peter u. Ernst-Günter Krenig (Hrsg.): Unterfränkische Geschichte, Bd 5/1. Würzburg 2002. ISBN 3-429-02373-4.
- Ralf Nestmeyer: Franken. Ein Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, Erlangen, 2004. ISBN 3-89953-151-5.
Weblinks
- http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/
- http://www.unterfranken-in-zahlen.de
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