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Als Unterdruck bezeichnet man in der Physik den Zustand des niedrigeren Drucks in einem Gefäß oder Behälter. Ein Unterdruck herrscht, wenn der Druck eines, ein geschlossenes Gefäß umschließenden, Mediums größer ist, als der Druck innerhalb des Gefäßes. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Luftdruck oder Wasserdruck oder um den Druck irgendeines anderen Mediums handelt.

Ein Unterdruck herrscht beispielsweise auch beim Staubsauger, es wird ein Unterdruck im Inneren des Gerätes erzeugt, sodass die Luft am Ende des Schlauches eingesogen wird.

Bei Strömungen spielt die Druckdifferenz eine entscheidende Rolle. Wenn sonst gleich bleibende Bedingungen herrschen, steigt die Strömungsgeschwindigkeit in Richtung des Druckabfalles mit der Höhe des Unterdruckes proportional an. Es erhöhen sich ebenso die Kraft und der Impuls des Mediums (z. B. ein Fluid). Der Druck ist eine skalare Größe, d. h. er ist richtungsunabhängig. Zur Angabe seiner Größe genügt ein einziger Zahlenwert mit einer Einheit.

Der Begriff Unterdruck steht relativ zum Betrachter der jeweiligen Räume. Es handelt sich dann jeweils um Über- oder Unterdruck.

In aktuellen Normen wird der Überdruck als relativer Druckwert zum Luftdruck verwendet. Dieser ersetzt im negativen Bereich den Begriff Unterdruck.

Siehe auch


Thermodynamik

 

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