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Palais Universitaire.JPG Die Universität Straßburg ist aus dem protestantischen Gymnasium hervorgegangen, das Johannes Sturm 1538 gründete. 1556 wurde das Gymnasium in den Rang einer Akademie erhoben, 1621 in eine Universität und 1631 in eine königliche Universität verwandelt.

1871 wurde sie als deutsche Kaiser-Wilhelm-Universität im Deutschen Reich neu gegründet. 1918, nach dem Ersten Weltkrieg, kam mit dem Elsaß auch Straßburg und damit die Universität zu Frankreich. Der Lehrbetrieb wurde nunmehr ausschließlich und erstmals auf Französisch erteilt. Während des Zweiten Weltkriegs verließ die französische Universität Straßburg und das Elsass und richtete sich in Clermont-Ferrand ein. In Straßburg, von den Nationalsozialisten wieder dem Deutschen Reich angegliedert, wurde die Reichsuniversität Straßburg gegründet. 1945 wurde sie mit dem Rückzug der deutschen Wehrmachtstruppen zunächst nach Tübingen verlegt und später aufgelöst. Nach 1945 kehrten die französischen Abteilungen der Universität nach Straßburg zurück.

Die Universität Straßburg ist in der "Europäischen Konföderation der Universitäten am Oberrhein" (EUCOR) mit den Universitäten Karlsruhe, Basel, Universität Mülhausen und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg verbunden. Sie verfügt wegen der kirchenrechtlichen Sonderstellung des Elsass als einzige in Frankreich über zwei staatlich finanzierte theologische Fakultäten (katholisch und protestantisch).

In den 1970er Jahren wurde die Universität Straßburg aufgeteilt:

  • Université Louis Pasteur (Strasbourg I) *
  • Université Marc Bloch (Strasbourg II) *
  • Université Robert Schuman (Strasbourg III) *

Universität in Frankreich

University of Strasbourg | Université de Strasbourg | ストラスブール大学

 

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