BuildingUniversitySalzburg1.jpg Die Paris-Lodron-Universität ist eine Universität in Salzburg, die 1622 vom Salzburger Fürsterzbischof Paris Lodron eröffnet und 1962 wiedererrichtet wurde. Mit über 11.000 Studierenden und rund 1.600 Mitarbeitern ist die Universität Salzburg heute die größte Bildungseinrichtung im Bundesland Salzburg.
1810 wird die Universität nach der Angliederung Salzburgs an Bayern aufgelöst. An ihrer Stelle wird ein Lyzeum (mit theologischen und philosophischen Inhalten) und eine medizinische Lehranstalt errichtet. Die theologische Sektion des Lyzeums wird erst 1850 wieder in den Rang einer Universitätsfakultät erhoben (Salzburg steht seit 1816 unter österreichischer Herrschaft), das Lyzeum wird aufgelöst.
Erst 1962, rund 150 Jahre nach Auflassung der Universität, kommt es zur Wiedererrichtung der Universität Salzburg mit einer Katholisch-Theologischen und einer Philosophischen Fakultät, zu denen später noch zwei (bzw. zwischenzeitlich drei) Fakultäten treten.
Diese vier Fakultäten sind wiederum in 31 Fachbereiche untergliedert. Diese Gliederung ersetzt die alte Unterteilung der Fakultäten in Institute, manche früheren Institute werden seit 2004 als Fachbereiche einfach weitergeführt, andere wurden unter einem gemeinsamen Dach als neuer Fachbereich zusammengefasst.
Eine medizinische Fakultät wurde 1975 in den Organisationsplan der Universität aufgenommen, allerdings nie vollständig realisiert. Nach der Gründung der Privaten Medizinische Universität Salzburg besteht dazu heute aber keine Notwendigkeit mehr und die Einrichtung einer solchen Fakultät auch nicht mehr Teil des neuen, 2004 in Kraft getretenen Organisationsplanes.
Die elf Mandate der Universitätsvertretung sind seit der letzten Wahl wie folgt besetzt: GRAS: fünf Mandate, VSStÖ: vier Mandate, UNL (Unabhängige Namensliste): ein Mandat, LSF: ein Mandat. Durch die derzeitige Koalition bestehend aus drei Fraktionen ist die Fraktion GRAS die momentan einzige Opposition in der Universitätsvertretung. Nach der Abschaffung der direkten Wahl der Bundesvertretung im Jahr 2005 entsenden GRAS und VSStÖ je einen Vertreter in das bundesweite Studierendenparlament.
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