bgcolor="#FFFFFF" | Universität Regensburg | - bgcolor="#FFFFFF" | Rektor: | Alf Zimmer | bgcolor="#FFFFFF" | Gründungsjahr: | 1962 | bgcolor="#FFFFFF" | Ort: | Regensburg (Bayern) | bgcolor="#FFFFFF" | Studiengänge: | XX | bgcolor="#FFFFFF" | Fakultäten: | 12 | bgcolor="#FFFFFF" | immatrikulierte Studierende: | 17.741 (23.12.2005) | bgcolor="#FFFFFF" | flächenbez. Studienplätze: | XXXX (TT.MM.JJJJ) | bgcolor="#FFFFFF" | Frauenquote: | 57,6% | bgcolor="#FFFFFF" | Mitarbeiter: | 4200 | bgcolor="#FFFFFF" | davon wissenschaftliche Mitarbeiter: | 1027 | - bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Anschrift des Rektorats: | Universität Regensburg 93040 Regensburg | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | http://www.uni- regensburg.de |
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Damit ging für die Stadt Regensburg ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Bereits 1487 hatte Herzog Albrecht IV. von Bayern gemeinsam mit dem Rat der Stadt eine Petition beim Papst eingebracht, mit der die Gründung einer Universität zu Regensburg verfügt werden sollte. Das Vorhaben scheiterte damals an den wirtschaftlichen Verhältnissen, doch blieb der Gedanke einer Universitätsgründung auch in den späteren Jahrhunderten aktuell, ohne Wirklichkeit zu werden.
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Die Universität Regensburg hat durch die Bildung von interfakultären, fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften, der Wirtschafts- und Informationswissenschaften sowie der Life- und Nano-Sciences nationale und internationale Anerkennung erfahren.
Neben den SFBs „Modellhafte Leistungen Niederer Eukaryonten“ und „Regulation von Immunfunktionen im Verdauungstrakt“ und der Beteiligung an dem Transregio-SFB „Membran-Mikrodomänen und ihre Rolle bei Erkrankungen des Menschen“ gibt es an der Universität Regensburg derzeit eine vom BMBF („Klinische Infektiologie“) und vier von der DFG geförderte Forschergruppen: „Formen und Funktionen des Krieges im Mittelalter“, „Ferromagnet-Halbleiter-Nanostrukturen: Transport, magnetische und elektronische Eigenschaften“, „Gitter-Hadronen-Phänomenologie“ und „Blaulicht-sensitive Photorezeptoren“. Des weiteren fördert die DFG in Regensburg fünf Graduiertenkollegs: „Paläoökosystemforschung und Geschichte“, „Sensorische Photorezeptoren in natürlichen und künstlichen Systemen“, „Nichtlinearität und Nichtgleichgewicht in kondensierter Materie“, „Kulturen der Lüge“ und „Medizinische Chemie: Molekulare Erkennung – Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen“.
In den letzten Jahren hat sich Regensburg zu einem bedeutenden Biotechnologie-Standort entwickelt, was durch die Einrichtung des BioPark-Gebäudes wesentlich erleichtert wurde. Inzwischen ist der Grundstein für BioPark II gelegt. Mit der Biosensorik hat sich Regensburg sogar in einem bundesweiten Wettbewerb behaupten können. Im BioPark arbeiten Existenzgründer Seite an Seite mit universitären Einrichtungen wie z. B. dem Kompetenzzentrum für Fluoreszente Bioanalytik.
Als Katalysator zwischen der Universität und der Wirtschaft versteht sich FUTUR, die Technologietransferstelle der Universität, die das vorhandene Wissens- und Innovationspotential der Universität Interessenten aus der Wirtschaft zugänglich machen und Praxisimpulse in die Universität holen will. Diesem Zweck dient auch das Kooperationsforum Wirtschaft/Wissenschaft im Internet.
Dank ihrer Hinwendung zu aktuellen Fragestellungen erfreut sich die Uni Regensburg nachhaltiger Unterstützung durch Unternehmen und Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Dies schlägt sich in derzeit neun Stiftungsprofessuren nieder.
Dank seiner „späten Geburt“ kann sich die Universität Regensburg des jüngsten und modernsten Klinikums Europas rühmen, das sich dennoch in kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf in Forschung und Lehre erobern konnte. So wurde z. B. in Regensburg ein telemedizinischer Schwerpunkt aufgebaut. Bei der bundesweit einheitlichen Prüfung belegen die Humanmediziner aus Regensburg von Anfang an die vordersten Plätze.
Diese Studiengänge sind:
Die beiden Doktorandenkollegs sind:
Auf den zunehmenden internationalen Wettbewerb bereitet sich die Uni Regensburg durch die Entwicklung modularisierter internationaler Studiengänge (wie Deutsch-Französische Studien oder Ost-West-Studien) und im Zuge des Bologna-Prozesses mit der Einführung international anerkannter Studienabschlüsse (B.A. / M.A.) und durch die Entwicklung innovativer Fachprofile vor.
Ebenso wurde ein Internationalen Qualitätsnetzwerks Medizinische Chemie errichtet, das sich interdisziplinär mit der Entwicklung neuer Medikamente und Wirkstoffe befasst.
Alumnivereine:
Die Universität Regensburg beschäftigt, einschließlich des angeschlossenen Universitätsklinikums, etwa 4.200 Angestellte, davon 312 Professoren, und bildet über 17.000 Studenten aus. Ihre Attraktivität verdankt sie nicht zuletzt der Anziehungskraft der mehr als 2000 Jahre alten Stadt Regensburg, dem landschaftlich reizvollen Umland, dem Donautal und den naheliegenden Höhen des Bayerischen Waldes. Das Freizeitangebot wird durch ein reges kulturelles Leben in der Stadt und auf dem Campus bereichert.
Die Universitätsgebäude sind komplett in Betonbauweise errichtet. Nach drei Jahrzehnten ist die Bausubstanz so marode, dass eine umfangreiche Sanierung notwendig ist. Seit Jahren ist eine Fakultät zum Schutz gegen herabfallende Teile eingezäunt und einsturzgefährdete Treppen sind gesperrt. Sogar der Rektor wäre beinahe mal von einem Betonbrocken erschlagen worden, der nun zur Erinnerung auf seinem Schreibtisch steht. Auch nach Regenfällen kommt es zu Behinderungen, es sammeln sich große Wassermassen auf dem Dach, die dann langsam durch das Gebäude laufen und einen inneren Regen erzeugen. Die Sanierungskosten belaufen sich aber nach neuesten Schätzungen auf ca. 390 Millionen Euro. In Anbetracht der aktuellen Haushaltslage ist diese Summe wohl kaum zu erbringen.
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