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| Universität Potsdam
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| Rektor: | Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Loschelder
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| Gründungsjahr: | 1991
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| Ort: | Potsdam (Brandenburg)
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| Studierende | 17.592 (WS 2005/06, inkl. Zweit-, Gasthörer, Studienkolleg)
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| Davon ausländische Studierende: | 1.648
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| Professoren: | 259
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| Wissenschaftl. Mitarbeiter: | 596
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| Anschrift | Am Neuen Palais 10
| 14469 Potsdam
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| Website: | www.uni-potsdam.de
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Universität_Potsdam_-_Am_Neuen_Palais.jpgDie
Universität Potsdam ist eine
deutsche Universität, die sich über vier verschiedene Standorte in
Potsdam (
Land Brandenburg) erstreckt.
Geschichte
Die Universität
Potsdam ist
1991 durch den Zusammenschluss der
Pädagogischen Hochschule "Karl Liebknecht" und der
Brandenburgischen Landeshochschule entstanden. Da die Universität zu großen Teilen aus der Pädagogischen Hochschule hervorgegangen ist, liegt auch heute noch ein Schwerpunkt auf der
Lehrerausbildung.
Fakultäten
Universitaet_Potsdam_-_Hoersaalgebaeude_des_HPI.jpg
Die Universität gliedert sich in folgende Fakultäten und Institute:
Studentendorf_Griebnitzsee.jpg
- Humanwissenschaftliche Fakultät
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
- Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
- Das Sprachenzentrum bietet viele Sprachen mit verschiedenen Fachrichtungen mit internationalen akkreditierten Hochschulzertifikat (UNIcert) für Studierende aller Fakultäten an
Studierende
Mit Beginn des Wintersemesters 2005/2006 studieren an der Universität Potsdam 17.437 junge Leute. Die meisten Studierenden sind in der Philosophischen Fakultät, 31 Prozent (5.335), und in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, 25 Prozent (4.411), eingeschrieben. Der Anteil der Frauen beträgt insgesamt 58 Prozent. Mehr als 1.600 Ausländer absolvieren an der Potsdamer Alma mater ein Studium. 2.897 Studienanfänger (erstes Fachsemester) haben sich in diesem Semester immatrikuliert. Die "Neuen", ausgewertet nach dem Ort der Hochschulzugangsberechtigung, kommen zu 42 Prozent aus den neuen, zu 12 Prozent aus den alten Bundesländern und zu 32 Prozent aus Berlin. 14 Prozent haben diese im Ausland erworben.
An der Universität Potsdam gibt es einen flächendeckenden
Numerus Clausus.
(vgl. Medieninformation Nr. 205/05 vom
19. Oktober 2005, http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2005/pm205_05.htm )
Historische Gebäude
Universitaet_Potsdam_-_Babelsberg_-_Haus_1.jpg
Einige Teile der Universität sind in historischen Gebäuden, die teilweise sogar ins
Weltkulturerbe der
UNESCO aufgenommen wurden, untergebracht. So befindet sich im
Park Sanssouci, am
Neuen Palais, beispielsweise die Bereichsbibliothek und das Historische Institut in einem Teil der Communs, sowie unter anderem das Institut für Mathematik in den ehemaligen
Marställen.
Auch die Geschichte der anderen Standorte, Babelsberg und Golm, ist von historischem Interesse. Die ältesten Gebäude der Golmer Institute wurden in den 1930er Jahren für die "Luftnachrichtenabteilung Oberbefehlshaber der Luftwaffe" gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg zog hier die Juristische Hochschule des [[Ministerium für Staatssicherheit|
Ministeriums für Staatssicherheit]] der DDR ein.
Die heutige Juristische Fakultät der Universität ist im ehemaligen Präsidial- und Verwaltungsgebäude des Deutschen Roten Kreuzes (1939/40) in Babelsberg/Griebnitzsee untergebracht. Weitere Hörsäle und Gebäude wurden in den 1950er Jahren unmittelbar hinter dem Schloss Babelsberg für die Akademie für Staat und Recht der DDR errichtet.
Standorte
Die Universität Potsdam hat Gebäude an vier Standorten:
- Am Neuen Palais: Philosophische Fakultät, Institut für Mathematik und Sport
- Golm: Humanwissenschaftliche, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
- Babelsberg am Griebnitzsee: Juristische, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Institut für Informatik, Hasso-Plattner-Institut
- Park Babelsberg
- Maulbeerallee: Ein weniger bekannter Komplex der Uni Potsdam. Dort werden u.a. Vorlesungen des Instituts Biologie gehalten.
Literatur
- Görtemaker, Manfred (Hrsg.), Die Universität Potsdam: Geschichte - Bauten - Umgebung, Berlin, 2001
Weblinks
Potsdam | Universität in Deutschland
University of Potsdam