| Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | |
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| Daten | |
| Gründungsjahr | 1742 (Erstgründung) 1743 (Verlagerung) |
| Ort | Erlangen, Nürnberg |
| Studenten | ca. 25.768 - Frauenanteil: 52% - Ausländeranteil: 9% |
| Studiengänge | 141 Zur Übersicht |
| Fakultäten | 11 |
| Institute | 83 |
| Professuren | 266 |
| Hochschultyp | staatlich |
| Rektor | Prof. Dr. rer. pol. Karl-Dieter Grüske |
| Postadresse | Schlossplatz 4 - 91054 Erlangen |
| Homepage | http://www.uni-erlangen.de |
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) besteht aus elf Fakultäten mit 266 Lehrstühlen und ist mit 10.000 Mitarbeitern die zweitgrößte Universität in Bayern. Von den Fakultäten befinden sich neun in Erlangen und zwei in Nürnberg, ca. ein Drittel der Studierenden studiert in Nürnberg. An der Universität gibt es vier DFG-Forschergruppen und acht Graduiertenkollegs. Es gibt enge Kooperationen mit anderen Fachhochschulen und Universitäten in der Region, die dazu führen, dass es Außenstellen der Universität im gesamten nordbayerischen Raum gibt. Das Sprachenzentrum mit einer großen Anzahl von Sprachen ermöglicht Studierenden aller Fachrichtungen internationale Sprachqualifikationen mit UNIcert Abschluss.
Nach dem Übergang Erlangens an Bayern im Jahr 1810 entging die Universität - im Gegensatz zur Universität Altdorf - der Schließung, weil sie die einzige bayerische Landesuniversität war, die eine evangelisch-theologische Fakultät hatte und somit für die Theologenausbildung unerläßlich war. Noch lange Zeit war die Universität protestantisch geprägt, verlor jedoch zunehmend ihren ursprünglich evangelisch-konfessionellen Charakter. Aber auch heute hat sie nur eine evangelisch-theologische und keine katholisch-theologische Fakultät. Allerdings ist eine Ausbildung im Fach Katholische Religionslehre für das Lehramt an Grund-, Haupt-, Real- und Berufsschulen, als Fach im erziehungswissenschaftlichen Studium sowie als Wahlfach für Wirtschaftspädagogen möglich. Hierzu bestehen vier Lehrstühle an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in Nürnberg. Nach dem Bayerischen Konkordat von 1924 mit der katholischen Kirche (siehe auch Staatskirchenvertrag) existieren mehrere katholische „Konkordatslehrstühle“ an der Universität.
1927 wurden die Naturwissenschaften aus der Philosophischen Fakultät in eine gemeinsame Naturwissenschaftliche Fakultät ausgegliedert. Unrühmlich sich die Universität in der Nazizeit hervor: Als eine von sehr wenigen deutschen Hochschulen hatte sie bereits vor 1933 einen mehrheitlich NSDAP-lastigen Studentenrat.
1961 erfolgte die Eingliederung der 1919 gegründeten Hochschule für Wirtschaft und Sozialwissenschaften Nürnberg. Seither trägt die Universität den Namenszusatz Erlangen-Nürnberg. 1966 wurde eine Technische Fakultät eingerichtet. Ein neuer Universitätskomplex im Süden Erlangens wurde gebaut, der heute die Ingenieurwissenschaften, Informatik, die anorganische Chemie und eine zusätzliche Mensa in einem, für die Zeit typischen, betondominierten Komplex vereinigt. Die Friedrich-Alexander-Universität war damit eine der ersten klassisch geprägten Universitäten, die ihr Fachspektrum um eine Technische Fakultät ergänzte. 1972 folgte die Eingliederung der Pädagogischen Hochschule Nürnberg.
Seit 1999 wird ein Teil des neuen Erlanger Stadtteils "Röthelheimpark" durch die Universität genutzt ("Röthelheim-Campus"). Es handelt sich um die Alte Artilleriekaserne, die 1900 errichtet wurde und um einige weitere, etwas später errichtete Gebäude. 2004 fiel der Beschluss, in Fürth das Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) zu gründen, womit Fürth zur Universitätsstadt wurde. Im Juli 2005 wurde ein Neubau für den Lehrstuhl für Kristallographie und Strukturphysik für 5,8 Millionen Euro eingeweiht. Weitere Außenstellen der Universität sind die Dr.-Remeis-Sternwarte in Bamberg und das Wassersportzentrum am Brombachsee in Pleinfeld.
Universität in Deutschland | Bildung (Nürnberg) | Erlangen
Friedrich-Alexander-University, Erlangen-Nuremberg | エアランゲン・ニュルンベルク大学 | 埃尔朗根-纽伦堡大学 | Université Friedrich-Alexander d'Erlangen-Nuremberg
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