| UNIVERSITÄT BAYREUTH | |
|---|---|
| Daten (2004) | |
| Gründungsjahr | 1975 |
| Ort | Bayreuth |
| Studenten | 9530 - Frauenanteil: 47% - Ausländeranteil: 8% |
| Studiengänge | 148 |
| Fachbereiche | 6 |
| Professuren | 186 |
| Haushalt | 107 Mio EUR (2003: 115 Mio EUR) |
| Hochschultyp | staatlich |
| Präsident | Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert |
| Postadresse | Universität Bayreuth 95440 Bayreuth |
| Homepage | http://www.uni-bayreuth.de |
B. Kulturwissenschaftliche Fakultät:
C. Fakultät Biologie, Chemie und Geowissenschaften
D. Fakultät für angewandte Naturwissenschaften
Die Universität Bayreuth ist keine Volluniversität. Von den traditionellen Studiengängen fehlt zum Beispiel die Medizin. Dagegen werden ungewöhnlichere Studiengänge angeboten, die besonders interdisziplinär ausgerichtet sind. Häufig werden herkömmliche Studiengänge mit Wirtschaftswissenschaften verknüpft, um so praxisbezogene Fähigkeiten zu vermitteln. Beispiele für solche Studiengänge sind Gesundheitsökonomie, Wirtschaftsmathematik, Sportökonomie, "Philosophy & Economics" und "Theater & Medien". Auch für Studierende der Rechtswissenschaft wird zusätzlich zum vollwertigen Jurastudium eine umfangreiche wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung (http://www.rw.uni-bayreuth.de/index.php?id=73) angeboten, die mit dem Titel "Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)" abgeschlossen werden kann.
Die Rückmeldegebühr beträgt zur Zeit 105,90 EUR. Sie setzt sich aus einem Verwaltungsbeitrag von 50 EUR, dem Studentenwerkbeitrag von 35 EUR und dem Semesterticket von 20,90 EUR zusammen. Letzteres berechtigt zu kostenfreien Busfahrten innerhalb der Stadt Bayreuth, sowie auf bestimmten Bus- und Bahnlinien in der Bayreuther Umgebung.
Zu unterscheiden ist hier zwischen interuniversitär relativ gut zu vergleichenden, weil standardisierten Studiengängen wie Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften, Biologie einerseits und interdisziplinären, innovativen und in Deutschland einzigartigen Studiengängen wie Gesundheitsökonomie, Sportökonomie, Umwelt- und Bioingenieurwissenschaften oder Philosophy & Economics (P&E) andererseits.
In standardisierten Studiengängen wie BWL, VWL, Jura oder Biologie gehörte die Universität Bayreuth in den letzten Jahren in fast allen Rankings, schwankend nach den ausgewählten Kriterien des Rankings, zur Spitzengruppe. Hierbei äußerte sich immer wieder, dass die Universität bei objektiv messbaren Kriterien wie Betreuungsverhältnis, Qualität, Anspruch und Karriere-Chancen auf Basis bisheriger Alumnis ihre Stärken zum Ausdruck bringen konnte, als junge Universität jedoch darunter litt noch keinen traditionsstarken "Ruf" wie althergebrachte Universitäten in Heidelberg, Münster oder Köln zu haben, weil die Universität Bayreuth zur Studienzeit in den Rankings befragter Professoren oder Personaler noch nicht existierte.
Durchaus erwähnenswert erscheint jedoch, dass in Bayreuth überaus viele berühmte Professoren unterrichteten. Zu nennen seien vor allem der weltweit bekannteste deutsche Verfassungsrechtler Professor Häberle, der das Strafrecht revolutionierende Professor Otto oder einige bekannte Zivilrechtsprofessoren (Emmerich, Michalski, Ohly).
In den Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften gehört die Universität Bayreuth zur Spitzengruppe staatlicher Universitäten. Besondere Stärken sind hier die guten Betreuungsverhältnisse, Studierendenurteil, Studienzeit, Lehre und Ausstattung.
Besonderes Aufsehen hat die Universität durch hochinnovative und z.T. bereits mehrfach ausgezeichnete und am Arbeitsmarkt stark nachgefragte Studiengänge wie Gesundheitsökonomie, Philosophy & Economics und Sportökonomie erregt. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit jedoch liegen für diese Studiengänge noch keine veritablen Rankings vor, obwohl einzelne Universitäten die erfolgreichen Bayreuther Konzepte seit wenigen Jahren zu kopieren versuchen.
Anhaltspunkte für die besondere Qualität dieser Bayreuther Studiengänge aber können Auszeichnungen, Presseberichte und die Berufschancen bisheriger Absolventen bieten:
Für das Beispiel P&E zu nennen ist hier u.a. die Auszeichnung durch den Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, der P&E unter mehr als 1600 BA- und MA-Studiengängen in Deutschland als besonders hochwertigen Studiengang prämiert hat und seitdem auch aktiv unterstützt. Akademischen Input bekommen P&E-Studierende u.a. mit Reinhard Selten und Vernon Smith auch durch zwei Ökonomie-Nobelpreisträger. Auch die Tatsache, dass die ersten P&E-Absolventen sich innerhalb kürzester Zeit auf Doktoranden-Stellen an renommierten Universitäten wie der London School of Economics, University of Cambridge, University of Oxford oder Columbia University verbreiten konnten mag Indiz für die akademische Wettbewerbsfähigkeit der Absolventen der Universität Bayreuth gerade auch dieser Studiengänge geben. In der Privatwirtschaft arbeiten die ersten P&E Absolventen bislang bei McKinsey, Roland Berger, (Investment-)Banken, Verbänden, mittelständischen Betrieben sowie politisch und ethisch motivierten Betrieben und Organisationen.
Absolventen der Sportökonomie und Gesundheitsökonomie finden sich in Deutschland wie international bereits in führenden Positionen ihrer Branche und konnten hier bereits Benchmarks für künftig zu etablierende Studiengänge ähnlicher Orientierung setzen.
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