bgcolor="#FFFFFF" | Universität Kassel | - bgcolor="#FFFFFF" | Präsident: | Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep | bgcolor="#FFFFFF" | Gründungsjahr: | 1970 | bgcolor="#FFFFFF" | Ort: | Kassel (Hessen) | bgcolor="#FFFFFF" | Fakultäten: | 14 | bgcolor="#FFFFFF" | Professoren: | 301 (2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Immatrikulierte Studenten: | 17.076 (WS 05/06) | bgcolor="#FFFFFF" | Frauenquote: | 51,6% | bgcolor="#FFFFFF" | Mitarbeiter: | ca. 2.383 | bgcolor="#FFFFFF" | Davon wissenschaftliche Mitarbeiter: | 1254 | bgcolor="#FFFFFF" | Haushaltsmittel: | ca. 125 Mio € | - bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Anschrift: | Universität Kassel, 34109 Kassel | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.uni-kassel.de |
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Die Forschung and der Universität Kassel ist traditionsgemäß vielfältig und transdisziplinär verknüpft. Zusammengefaßt werden können die Aktivitäten im Universitätsprofil "Natur, Technik, Kunst, Gesellschaft". Arbeitsschwerpunkte liegen einerseits im Bereich der Umweltwissenschaft (z.B. ökologischer Landbau, regenerative Energien und interdisziplinäre Projekte), den technischen Ingenieurwissenschaften (Umformtechnik), der neugegründeten Informatik (Nutzung aktueller Technologien unter Berücksichtigung der informationellen Selbstbestimmung) sowie der Nanostruktur-Wissenschaften, andererseits in den Erziehungswissenschaften (Schulforschung, Reformpädagogik), den Sozialwissenschaften(Globalisierungsforschung, Soziologie), der Linguistik (Pragmatik, Sprachgeschichte) und in Kunst und Design.
Nicht zu unterschätzen ist das Innovationspotential, daß durch die strukturell geförderte Inter- und Transdisziplinare Zusammenarbeit erwächst: Die wissenschaftliche Zentren für Umweltsystemforschung (CESR) und Hochschulforschung (INCHER) sind in ihrer Form einmalig und international wirksam.
Neben einem umfangreichen Angebot an berufsqualifizierenden Studiengängen bietet die Universität auch weiterbildende Studiengänge für Berufstätige an. Über insgesamt 22 Hochschulpartnerschaften, mehr als 100 internationale Fachbereichskooperationen sowie 115 Partnervereinbarungen im Rahmen von Kooperations- und Austauschprogrammen innerhalb der EU (Sokrates und Erasmus) fördert die Universität die Internationalisierung der Ausbildung und den Austausch zwischen Studierenden sowie Wissenschaftlern in aller Welt.
Siehe auch: Universitätsbibliothek Kassel
Links zu den Einrichtungen finden sich auf der Seite Fachbereiche und andere wissenschaftliche Einrichtungen.
Am Nebenstandort Witzenhausen wurde 1898 die Deutsche Kolonialschule (Tropenschule) gegründet, um Menschen für eine Übersiedlung in die deutschen Kolonien landwirtschaftlich auszubilden.
Erste Forderungen nach Gründung einer Universität in Kassel werden 1958 laut, später erfolgt die Gründung einer Bürgerinitiative zur Erreichung dieses Ziels. 1970 beschließt der hessische Landtag die Gründung einer integrierten Gesamthochschule. Ludwig von Friedeburg, der hessische Kultusminister, gilt als Gründer der Kasseler Gesamthochschule. Am 25. Oktober 1971 beginnt der Lehrbetrieb. Gründungspräsidentin wird ein Jahr später Frau Dr. Vera Rüdiger. Der erste gestufte Diplomstudiengang nach dem neuen Kasseler Modell beginnt 1974. Ein Jahr später wird Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker neuer Präsident der GhK. Am Holländischen Platz (Hopla) befindet sich seit 1985 der neue Campus. Beim 20-jährigen Jubiläum der Hochschule sind mehr als 16000 Studenten eingeschrieben. Der Hochschulkonvent beschließt 1993 die Änderung des Namens in „Universität Gesamthochschule Kassel“. Seit diesem Jahr ist die Uni weiterhin Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zum Wintersemester 2001 werden mit Hilfe externer Sponsoren zwei neue interdisziplinäre Studienangebote eingerichtet: Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Die Universität feiert am 15. Februar 2002 - 30 Jahre nach Gründung der Hochschule - ihren ersten Universitäts-Tag. Mit einem Senatsbeschluss fällt 2003 der Namensteil „Gesamthochschule“ weg, die Uni heißt nun nur noch „Universität Kassel“. Ein Jahr später werden neue Bachelor- sowie Masterstudiengänge (unter anderem Mechatronik und Nanostrukturwissenschaften) eingerichtet. Mit der Modularisierung unter den Rahmenbedingungen des Bolognaprozesses beginnt die Vorbereitung von Credit-Point-System und zentraler, automatisierter Studienleistungserfassung. Ein großes deutsches Logistikunternehmen unterstützt 2005 die Einrichtung dreier Marketingprofessuren am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und wird so oft als Stifterin genannt - wirksamer kann Marketing kaum geplant werden.
Die Lehre an der Uni Kassel ist von einem großen Praxisbezug geprägt, der durch die bei ihrer Einrichtung reformierten Lehramtsstudiengänge sowie der Geschichte als Gesamthochschule begründet ist: In sämtlichen Studiengängen müssen schon recht früh Berufspraktika absolviert werden. Gerade Lehramtsstudenten lernen so den Lehreralltag bereits im Grundstudium kennen, während an anderen Universitäten Schulpraktika bislang erst gegen Ende des Studiums anstanden.
Universität in Deutschland | Kassel | Nordhessen | Gegründet 1970
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