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Umm Qasr (arab. أم قصر; Alternativschreibweise Umm Kasr) ist eine Hafenstadt im Irak, im Westen der Halbinsel Fau am Persischen Golf. Sie hat 107.620 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) und liegt in einer schmalen Bucht, deren gegenüberliegendes Ufer zu Kuwait gehört. Der genaue Grenzverlauf in der Bucht ist umstritten. Es gibt auch ein gleichnamiges Dorf in Kuwait, auf der anderen Seite der Grenze. Das umstrittene Gefangenenlager Camp Bucca befindet sich in der Nähe der Stadt.

Geschichte


PatrouillenbootIrakP104.jpg (P104) der neuen irakischen Marine am Stützpunkt Umm Qasr, Juni 2004]] Ehemals ein kleiner Fischerhafen, wurde der Hafen nach der irakischen Revolution von 1958 zu einem Militärhafen und einem Überseehafen mit modernen Hafenanlagen ausgebaut. Es ist der einzige Tiefwasserhafen des Iraks.

Im Ersten Golfkrieg von 1980 bis 1988 zwischen dem Iran und dem Irak bekam Umm Qasr eine besondere Bedeutung, da die anderen Häfen des Irak im Schatt al-Arab für den Irak nicht mehr nutzbar waren.

Im Dritten Golfkrieg 2003 war die Stadt eines der ersten Ziele der Invasoren aus den USA und Großbritannien.

Weblinks


Eine recht detaillierte Karte mit der Lage von Umm Qasr findet man unter *

Ort im Irak

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