Umberto Agnelli (* 1. November 1934 in Lausanne; † 27. Mai 2004 in Turin) war ein italienischer Unternehmer.
Agnelli studierte Rechtswissenschaft. Seit 1968 leitete er die internationalen Geschäfte des Fiat-Konzerns. 1970 bis 1976 war er Fiat-Vorstandschef. Ab 1980 führte er die Agnelli-Familienholding Instituto Finanziario Industriale (Ifi). Im Februar 2003 übernahm Agnelli nach dem Tod seines Bruders Giovanni Agnelli die Präsidentschaft bei Fiat. Er bemühte sich um die Sanierung des angeschlagenen Automobilkonzerns und konnte im Geschäftsjahr 2003 bereits ein besseres Unternehmensergebnis präsentieren. Agnelli war auch politisch engagiert. 1976 wurde er für die Christdemokraten in den italienischen Senat gewählt.
Im Jahr 1955 übernimmt er von seinem Bruder Gianni die Präsidentschaft von Juventus Turin. Bis 1967 leitet er anschließend erfolgreich den Verein. Wie sein Vater Edoardo und Bruder Gianni, war auch Umberto zeitlebens engagierter Anhänger seiner Mannschaft und Ehrenpräsident selbiger.
Er erlag im Alter von 69 Jahren einem Krebsleiden.
Siehe auch: Agnelli
Mann | Italiener | Unternehmer (Industrie) | Geboren 1934 | Gestorben 2004
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