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Ulama war ein Ballspiel verschiedener indianischer Kulturen in Mittelamerika.

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Es wurde dort schon vor ca. 3000 Jahren gespielt und kann als Vorläufer des heutigen Fußballs angesehen werden. Man hat über 600 Spielfelder aus allen Epochen der mexikanischen Geschichte gefunden, die von der Popularität des Spiels über einen langen Zeitraum hin zeugen. Die Regeln können anhand von Darstellungen auf Gefäßen, plastischen Objekten und Steinmonumenten fragmetarisch rekonstruiert werden. Die Mannschaften bestanden aus vier Spielern. Ziel des Spiels war es, einen brennenden Kautschukball mit der Hüfte durch ein Steintor oder einen Ring zu befördern. Die Spielfelder waren dabei oft in Form einer künstlichen Schlucht angelegt, welche das Tor zur Unterwelt symbolisiert.

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Als „Offizieller Beitrag des Kunst- und Kulturprogramms zur FIFA WM 2006“ gastierte eine mexikanische Pok-ta-Pok-Truppe, die als einzige von der mexikanischen Regierung offiziell anerkannt wird, zwischen dem 21. April und dem 21. Mai 2006 in den Städten Hamburg, Dresden, Mainz, Bremen und Berlin. Die Demonstrationen bestanden aus einer rituellen Vorbereitungsphase, dem Aufwärmen und dem Spiel und dauerten jeweils ungefähr eine halbe Stunde. Im Anschluß an die Premiere am 21. April in Hamburg diskutierte eine Runde von Prominenten auf Einladung der Wochenzeitschrift Die Zeit, die genau wie arte Medienpartner des Pok ta Pok im Rahmen der Fußball-WM ist.

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Quellen


Literatur


  • Film: Pok Ta Pok. Spiel mit dem Feuer. Dokumentation von Peter Zurek, 35 min, arte 2006.

Weblinks


Ballspiel | Fußball | Sport (Mexiko) | Kultur (Mexiko) | Maya | Azteken | Fußball-Weltmeisterschaft 2006

Ulama game | Ulama (gra)

 

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