Als Uckermark bezeichnet man eine historisch gewachsene Landschaft im Nordosten Deutschlands. Der größte Teil der Uckermark liegt im Bundesland Brandenburg, die Stadt Strasburg (Uckermark) gehört zu Mecklenburg-Vorpommern.
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Geografie
Die fruchtbare,
eiszeitlich geprägte hügelige
Grund- und
Endmoränenlandschaft ist von der Seenkette des
Ober- und
Unteruckersees durchzogen und im Südteil überwiegend mit Buchenwäldern bestanden. Neben den großen Uckerseen gibt es eine Vielzahl kleinerer Seen. Die meisten der Seen sind das Resultat der Eisschmelze am Ende der letzten
Eiszeit vor 15.000 Jahren. Der außergewöhnliche Reichtum an Seen ist ein besonderes Charakteristikum der Jungmoränenlandschaft im Nordosten
Brandenburgs. Allein im
Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin befinden sich über 250 Seen. Vielen zurückgebliebene Felsblöcke, sogenannte
Findlinge, sind ein Beleg für die gewaltigen Eisbewegungen vor 15.000 Jahren.
Begrenzt wird die Uckermark im Norden etwas unscharf (nördlich der Stadt Prenzlau), im Nordosten vom Randowbruch, im Osten von der Oder. Im Südosten schließt die Uckermark die Stadt Angermünde ein, die Grenze verläuft an der Nordgrenze der Schorfheide, umschließt die Stadt Templin und läuft bis Fürstenberg/Havel und von da ab in nördlicher Richtung unter Ausschluss der Feldberger Seen bis zur Stadt Strasburg (Uckermark).
Namensgebung
Der Name leitet sich vom
slawischen Stamm der
Ukranen her, die hier zwischen dem 7. und dem 12. Jhd. siedelten. Der Namensbestandteil
Mark weist auf die Lage als ehemaliges (und heutiges) Grenzgebiet hin.
Der Wortbestandteil Ucker ist regional oft wiederzufinden: Uckerseen (Ober- und Unteruckersee), der Fluss Ucker/Uecker und letztendlich in der Stadt Ueckermünde.
Grenzregion
Die Uckermark bildete als westlich der Oder gelegene Landschaft bereits historisch eine Übergangslandschaft zwischen
Brandenburg und
Pommern. Sie wurde als eine der ersten Regionen im norddeutschen Tiefland von der
Bandkeramischen Kultur neolithisiert und war während der Zeit der
Trichterbecherkultur bzw. der
Kugelamphorenkultur das Verbreitungsgebiet der kleinen "
uckermärkischen Steinkisten". Ab dem
7. Jahrhundert von wurde die Mark von
westslawischen Stämmen besiedelt, die hier
Ackerbau,
Viehhaltung und
Bienenzucht betrieben.
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Wichtige Orte
Wichtige Orte sind neben der
Kreisstadt Prenzlau und der größten Stadt
Schwedt/Oder die beiden ehemaligen Kreisstädte
Angermünde und
Templin sowie die kleineren Städte
Lychen und
Brüssow.
Der
Naturpark Uckermärkische Seen ist mit 895 km² der drittgrößte der elf
Brandenburger
Naturparks. Im Osten findet sich der
Nationalpark Unteres Odertal.
Wirtschaft
In der Wirtschaft sind
Erdölverarbeitung,
Papierherstellung,
Tourismus,
Landwirtschaft,
Windkraft und
Nahrungsmittelindustrie zu nennen. Durch die 3 Großschutzgebiete (inkl.
Nationalpark Unteres Odertal)
kommen immer mehr Besucher in die Region.
Siehe auch
Uckermärkische Seen
Weblinks
- http://uckermark.de
- http://uckermark-erleben.de
- http://www.naturreich.de Naturportal der Tourismusverbände Uckermark und Barnim
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