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Der US-Dollar (USD, Symbol: $) ist die nationale Währung der Vereinigten Staaten. Ein Dollar wird in 100 US-Cent unterteilt (Symbol: ¢). Er wurde auch von einigen anderen Staaten als Währung eingeführt, so auf den Britischen Jungferninseln, in Ecuador (unter heftigen Protesten der Bevölkerung), in Mikronesien sowie auf Palau und Osttimor. Umgangssprachlich wird er aufgrund seiner Farbe als Greenback oder aber als Buck bezeichnet.
Von 1934 an war der US-Dollar durch Gold gedeckt. Dabei garantierten die Vereinigten Staaten, jederzeit 35 US-Dollar gegen eine Unze Feingold einzutauschen. Diese Garantie wurde 1944 durch das Abkommen von Bretton-Woods erneuert. Am 17. März 1969 hoben sieben Notenbanken Europas nach einer Blitzkonferenz mit den Vereinigten Staaten diese Garantie auf und tauschten keine US-Dollars mehr in Gold. Bereits 1960 überstiegen die US-Dollar-Vorräte in Europa und Japan die amerikanischen Goldreserven. Am 15. August 1971 wurde schließlich gemeldet, die Nixon-Regierung habe außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen, um die amerikanische Wirtschaft zu „schützen“, indem der Präsident einseitig die Möglichkeit aufhob, den Dollar in Gold umzutauschen. Danach verlor der Dollar am Gold gemessen innerhalb von drei Jahren so stark an Wert, bis er nur noch ein Fünftel seines ursprünglichen Wertes in Gold wert war. Heute ist er wie alle anderen Papierwährungen eine ungedeckte und somit nur auf Vertrauen basierende Währung. Den bisherigen historischen Tiefststand erreichte der US-Dollar am 18. April 1995 mit 1,3420 DM; das entspricht umgerechnet einem Euro-Kurs von 1,4574 Dollar.
Der Anteil des US-Dollars an den weltweiten Währungsreserven sank in den letzten Jahren merklich, während gleichzeitig der Euro-Anteil deutlich zunahm. Allgemein wird von einem weiteren Rückgang der Bedeutung des US-Dollars als Weltreservewährung sowie von einer steigenden Bedeutung des Euro ausgegangen.
Da es weltweit mehrere hundert Milliarden US-Dollar gibt, die in Banknoten als Reserve gehortet werden (das so genannte Kopfpolster), ist die US-Notenbank in der Lage, diese Summen als Kredite (als elektronisches Geld) auf dem offenen Weltmarkt anzubieten und die Zinsen dafür zu berechnen, was ihr enorme Seigniorage-Einnahmen ermöglicht. Ein Bedeutungsverlust des US-Dollars als weltweite Währungsreserve bedeutet dann für die US-Notenbank einen Einnahmerückgang.
Im Jahr 2003 betrug der Anteil der US-Dollar-Transaktionen an den Devisenmärkten 50 Prozent gegenüber 25 Prozent in Euro und je 10 Prozent in Pfund Sterling und japanischen Yen.
In einer Reihe von Staaten gilt der US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel. Dazu zählen:
Die großen Geldscheine wurden nur für Geldtransfers zwischen amerikanischen Bundesreserven verwendet.
Die Seriennummern von Dollarscheinen bestehen aus 2 Buchstaben, dann 8 Ziffern, danach wieder ein Buchstabe. So könnte eine Seriennummer aussehen:
DL82674476A
D: Der erste Buchstabe zeigt die Serie des Scheins an, z.B. zeigt ein D an, dass dieser Schein aus der Serie 2003 stammt. Bei einer Änderung des Designs einer Note wird eine neue Serie aufgegeben, diese Änderung kann auch nur eine Änderung der Unterschrift auf dem Schein bedeuten. Etwa alle 1–2 Jahre wird eine neue Serie aufgelegt.
L: Der zweite Buchstabe zeigt an, welche Bank den Schein in Auftrag gegeben hat. Es gibt insgesamt 12 solcher Zentralbanken, der Buchstabe L steht zum Beispiel für Dallas.
82674476: Fortlaufende Nummer. Da immer 6,4 Millionen Noten erst gedruckt, und dann die Seriennummern daraufgestempelt werden, geht diese Zahl nicht bis 99999999, sondern bis 96000000 bei den 1ern bis 20ern, und bis 99200000 bei den 50ern und 100ern.
A: Dieser Buchstabe zählt immer um 1 weiter, wenn die fortlaufende Nummer ihr Maximum erreicht hat, und wieder bei 00000001 anfängt. Da die Buchstaben O und Z ausgelassen werden, gibt es 24 Kombinationen.
Somit kann jede Zentralbank bis zu 2,4 Milliarden Scheine pro Serie und Notenwert drucken. Da es 12 Zentralbanken und 7 verschiedene Notenwerte gibt, ist die maximale Anzahl an Banknoten pro Serie auf 201,6 Milliarden Scheine begrenzt. Multipliziert mit den voraussichtlich 25 verschiedenen Buchstaben, die die Serie angeben, hat das System eine Gesamtkapazität von 5,04 Billionen Scheinen. Zum Vergleich: Beim jetzigen Nummerierungssystem für Eurobanknoten gibt es 475 Milliarden Kombinationen.
Zwischen 1793 und 1857 wurden auch Halb-Cent-Münzen geprägt *.
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