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UPC Telekabel wurde 1978 als Tochter der Österreichischen Philips Industrie GmbH (95%) und der Kabel-TV-Wien (5%) gegründet und ermöglichte erstmals in Österreich den Empfang deutscher Fernsehprogramme. Im Laufe der mehr als 25 jährigen Geschichte vergrößerte UPC Telekabel sein Angebot kontinuierlich und wurde zum größten heimischen Kabelnetzbetreiber.

Unternehmensdaten


Im Jahr 2005 erwirtschaftete UPC Telekabel einen Umsatz von 259 Millionen Euro. Das Unternehmen versorgt mittlerweile 461.000 Teilnehmer mit Telekabel TV, 39.000 Kunden mit UPC Digital TV von UPC Telekabel, 254.000 Breitband Internet-Abonnenten mit chello sowie 151.000 Festnetz-Telefonkunden (Stand 30. Juni 2005). Bei UPC Telekabel und seinen exklusiv für sie tätigen Partnerfirmen für Vertrieb und Installation sind rund 800 Mitarbeiter angestellt. Österreichweit erreicht UPC Telekabel 926.000 Haushalte. Dabei stehen 18.650 km an Koaxialkabeln sowie 75.740 km an Glasfasern zur Verfügung – eines der größten zusammenhängenden Kabelnetze weltweit.

Seit Ende 1997 steht das Unternehmen zu 95% im Besitz von Liberty Global. Die restlichen 5% befinden sich in den Händen der Landeshauptstädte Wien, Graz und Klagenfurt sowie der Gemeinde Wiener Neustadt und dem Bezirk Baden. Neben der Region Wien West, Reichenau und Vorarlberg sind dies gleichzeitig auch die Versorgungsgebiete der UPC Telekabel.

Im Jahr 2001 gewann UPC Telekabel den European System of the Year Award für sein innovatives Breitbandnetz.

Übernahme von Inode

Am Dienstag, den 27. Dezember 2005 wurde bekannt gegeben, dass der österreichische Internetdienstleister Inode einvernehmlich per Februar 2006 übernommen wird. UPC Telekabel will damit seine Reichweite in Österreich von aktuell rund 30 % auf 60 % erhöhen. Was Verträge betrifft, besitzt Inode nur rund ein Zehntel so viele Kunden wie UPC Telekabel, doch da Inode im Gegensatz zum Ballungsraum-fixierten UPC Telekabel vor allem in ländlichen Regionen tätig ist, ergibt sich dadurch der große Reichweitenzuwachs. Am 8. März 2006 gab das Unternehmen den Abschluss der Übernahme bekannt. Der Unternehmenswert von Inode, von dort an eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der UPC Austria GmbH, betrug zu diesem Zeitpunkt 95 Millionen Euro.

Produkte


Telekabel TV

Seit 1978 gibt es Kabelfernsehen in Österreich. Mit einem Teilnehmerstand von 100.000 wuchs das Telekabel-Netz bereits 1984 zum drittgrößten geschlossenen Kabel-TV-Netz der Welt. Mittlerweile stehen den Kunden 41 TV- und 35 Radio-Programme (variiert von Region zu Region) ‒ von Information über Unterhaltung und Sport bis zur Dokumentation ‒ zur Auswahl. 461.000 (Stand: 30. Juni 2005) Österreicherinnen und Österreicher im Versorgungsgebiet nutzen derzeit das Angebot. Die analogen Programme im VHF-Band (unterhalb von etwa 230 MHz) können als "Grundversorgung" auch dann empfangen werden, wenn ein Kabelanschluss vorhanden ist, jedoch kein Abonnement besteht - das betrifft vor allem auch lokal terrestrisch empfangbare TV-Sender sowie die Radioprogramme.

Chello Internet

Name Geschwindigkeit Datentransfer Preis
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Chello light 400/128 kb/s 1 GB/Monat 19,98 €
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Chello classic 4096/512 kb/s Fair Use 49,00
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Chello plus 8192/768 Fair Use 69,00 €
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Chello extreme 16384/1024 Fair Use 89,00 €
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Chello student connect 4096/512 1Gb über UPC-Proxy, UniProxy unlimitiert 35,00 €
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Chello plus symmetric 4096/4096 20 GB/Monat 99,00 €
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Chello professional classic 1024/256 20 GB/Monat 156,00 €
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Chello professional plus 2048/512 30 GB/Monat 228,00 €

Verfügbar in Wien, Graz, Klagenfurt, Wr. Neustadt-Stadt und Katzelsdorf

Priority Festnetztelefonie / UPC Digital Phone

Mit seinem Festnetztelefonservice kommt UPC Telekabel als alternativer Telekommunikationsanbieter seit 1998 direkt in den Privathaushalt und ist einer von wenigen Betreibern, die für die „letzte Meile“ nicht auf die Infrastruktur der Telekom_Austria angewiesen sind. Denn die derzeit 151.000 (Stand: 30. Juni 2005) Telefonie-Kunden in Österreich telefonieren über das Kabelnetz. Dabei erfolgt die Abrechnung im Sekundentakt, d. h. der Kunde zahlt nur die tatsächlich telefonierte Zeit. In Kooperation mit ONE bietet UPC Telekabel unter dem Namen „Take Two“ Mobil- und Festnetzanschluss für ein monatliches Kombinationsentgelt.

Seit 1. Mai 2006 ist Priority durch das UPC Digital Phone ersetzt worden

UPC Digital TV

Mit der Einführung der Set-Top-Box im Herbst 2001 wurden digitales Kabelfernsehen (DVB-C), near-video-on-demand sowie der Electronic Program Guide (EPG) bei UPC Telekabel Realität. UPC Digital TV bietet via Set-Top-Box insgesamt mehr als 100 TV-Kanäle. Davon sind 68 TV-Programme im digitalen Basispaket „UPC Digital TV Programme“ inkludiert, bis zu 21 weitere TV-Programme (die so genannten TV+Programme) können in verschiedenen Paketen zusätzlich abonniert werden. Viele Programme sind zwar auch über DVB-S frei empfangbar, es können jedoch auch Premium-Programme bzw. -Pakete wie PREMIERE Film, PREMIERE Sport, PREMIERE Super, PREMIERE Austria, Hayat, Private Gold sowie TV Pink und Digiturk Euro Kabel einzeln dazu bestellt werden.

Das digitale Basispaket beinhaltet außerdem 47 non-stop Musikkanäle aus den verschiedensten Musikgenres. Auch das Senden und Empfangen von e-mails direkt über den Fernsehbildschirm gehört mittlerweile ebenso dazu wie Interactive TV, das verschiedene interaktive Anwendungen auf dem Fernsehgerät ermöglicht, wie z. B. Online Gaming, das Abrufen von aktuellen Nachrichten oder auch Sportinformationen. Per 30. Juni 2005 verzeichnete UPC Digital TV 39.000 Kunden. Es ist in Wien, Graz, Klagenfurt, Wiener Neustadt, Katzelsdorf und in der Region Wien West verfügbar.

Zu beachten ist, dass UPC Digital TV nicht mit jeder beliebigen DVB-C "Set-Top-Box" empfangbar ist, sondern nur mit einem Gerät von UPC, da sich für Nutzer der digitalen Programme auch der Preis erhöht.

UPC-Arena Graz-Liebenau


UPC-Arena5.jpg UPC Telekabel ist der Namensgeber des ehemaligen Arnold Schwarzenegger-Stadion Graz-Liebenau. Es wurde am 18. Februar 2006 zur UPC-Arena umbenannt und mit dem 125. Grazer Stadtderby eröffnet. Laut Generaldirektor Hintze zahlt UPC Telekabel mehr als 150.000 Euro pro Jahr. Der Vertrag wurde für 10 Jahre bis 2016 abgeschlossen.

Weblinks


Unternehmen (Österreich) | Telekommunikationsunternehmen | Provider

 

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