Die UEFA Champions League *, bis 1991 Europapokal der Landesmeister und nach einer "Übergangsphase" (1991/92) endgültig unter dieser Bezeichnung ausgetragen, ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Vereinsmannschaften der Männer unter dem Dach des Europäischen Fußballverbandes (UEFA). Er bildet im Rahmen des jährlich ausgetragenen Fußball-Europapokals vor dem UEFA-Pokal den bedeutenderen der beiden Wettbewerbe.
Geschichte
Die Idee eines europäischen Vereinswettbewerbs beziehungsweise einer europäischen
„Superliga“ kam erstmals Anfang der
1950er Jahre auf und lehnte an die Idee des
Mitropapokals an, der von
1927 bis zum Ausbruch des
Zweiten Weltkriegs ausgetragen wurde und einen populären Wettbewerb zwischen österreichischen, ungarischen, jugoslawischen, tschechoslowakischen und später auch italienischen Vereinsmannschaften darstellte. Ähnlich gute Erfahrungen machte man seit Ende der
1940er Jahre mit der
Coupe Latine, die einen noch kleineren Teilnehmerkreis (Landesmeister aus Italien, Frankreich, Spanien und Portugal) umfasste. Der neue
Europapokal, so die Idee, sollte deutlich mehr Nationen umfassen und somit klären, welche Länder die spielstärksten Vereinsmannschaften stellen. Anlass war nicht zuletzt die britische Presse, die die Klubs der Insel nach internationalen Erfolgen schon mal gerne zum Weltmeister „erklärte“. Ob an einem solchen Wettbewerb eine erlesene Auswahl europäischer Spitzenklubs oder alle europäischen Landesmeister teilnehmen sollten, war seinerzeit jedoch noch eine Streitfrage.
Gabriel Hanot, ehemaliger französischer Nationalspieler und 1954 Journalist der französischen Sportzeitung L'Équipe griff die Frage noch einmal auf und entwickelte einen Entwurf für eine „Europameisterschaft der Klubs“. Die Sportzeitung veröffentlichte ihn am 16. Dezember 1954 und lud daraufhin 18 europäische Vereine, die nicht durchweg Landesmeister waren, nach Paris ein. Der Großteil der Teilnehmer stand der Idee aufgeschlossen gegenüber und auch UEFA und FIFA stimmten zu. In den folgenden Monaten unterbreitete Hanot Vorschläge für das Regelwerk, u.a. dass der Sieger optimalerweise in Hin- und Rückspielen ermittelt, die Paarungen ausgelost und bis zum Endspiel das K.-o.-System durchgeführt werden sollte.
Im gleichen Jahr begann bereits der erste Wettbewerb. Der englische Fußball blockierte die Teilnahme des FC Chelsea, weshalb Gwardia Warschau nachrückte. Zu den ersten sechzehn Teilnehmern gehörten seinerzeit schon Klubs, die auch noch heute zum Teil zur europäischen Elite gehören. Real Madrid, der AC Mailand und der SK Rapid Wien, in deren Heimat der Profifußball bereits längst Einzug hielt, galten gegenüber den Halbprofis der anderen Nationen als klarer Favorit. Trotzdem konnte der 1. FC Saarbrücken als Teilnehmer für das seinerzeit noch unabhängige Saarland in Mailand einen sensationellen 4:3-Sieg feiern, ehe sie im Rückspiel durch ein 1:4 ausschieden.
Zum Gipfeltreffen zwischen Mailand und Madrid kam es bereits im Halbfinale, in dem sich die Spanier mit 4:2 und 1:2 durchsetzten. Real Madrid gewann schließlich auch das Finale (4:3 gegen Stade de Reims) und sicherte sich somit am 13. Juni 1956 den ersten Europapokal der Landesmeister. Bis 1960 sollten die Königlichen den neuen Wettbewerb dominieren und ihn fünfmal in Folge gewinnen, was bis heute keiner Mannschaft mehr gelang. Auch danach dominierten südeuropäische Vereine aus Italien (Inter Mailand, AC Mailand) und Portugal (Benfica Lissabon) den Europapokalwettbewerb, ehe sich nach einem neuerlichen Sieg von Real Madrid (1966) 1967 und 1968 mit Celtic Glasgow und Manchester United die ersten britischen Vertreter durchsetzten.
Ab den 1970er Jahren gab es auffällige Jahresblöcke, in denen immer wieder aufeinander folgend ein Vertreter des gleichen Landes den Europapokal der Landesmeister gewann. Von 1970-1973 dominierten für vier Jahre die Holländer mit Feyenoord Rotterdam (1970) und Ajax Amsterdam (1971-73), von 1974-1976 siegte dreimal in Folge der FC Bayern München aus Deutschland. Es folgten acht Jahre, in denen die englische Dominanz des FC Liverpool, Nottingham Forest und Aston Villa nur im Jahre 1983 durch den Sieg des Hamburger SV (1:0 gegen Juventus Turin) unterbrochen wurde.
UEFA-Champions-League-2005-06-FCB-Juventus.jpg 2005: FC Bayern - Juventus Turin]]
Die Erfolgsgeschichte des englischen Fußballs hätte vielleicht noch länger angehalten, wenn der 29. Mai 1985 mit der Heysel-Katastrophe nicht als der schwärzeste Tag der Fußballeuropapokal-Geschichte eingegangen und englische Fußballklubs für fünf (Liverpool gar für sieben) Jahre gesperrt worden wäre.
1991 (offiziell 1992) wurde der Wettbewerb in „UEFA Champions League“ umbenannt und um eine Vorrunde mit Gruppenspielen erweitert. Noch immer war er aber einzig den Landesmeistern der einzelnen europäischen Verbände vorbehalten und sorgte somit für ein stark verzerrtes Bild über die spielstärksten Mannschaften Europas. Die UEFA hielt dies für ungerecht. Und so sorgt seit 1997 das Punkteverfahren der UEFA-Fünfjahreswertung für Abhilfe. Gemessen an den Erfolgen der Vorjahre werden spielstarken Fußballverbänden mehr Startplätze eingeräumt, als eher schwachen Verbänden. Die drei bestplatzierten Fußballverbände können mit bis zu vier Klubs vertreten sein, während bei den schwächsten selbst der Meister in eine Qualifikation muss.
Spielmodus
Der Sieger des Wettbewerbs wurde bis 1991 im
K.o.-System ermittelt, wobei seit Mitte der 1960er Jahre in der ersten Runde 32 Mannschaften antraten. Danach gab es verschiedene Austragungsmodelle mit Qualifikationsrunden sowie einer oder zwei Gruppenphasen. Der aktuelle Spielmodus mit drei Qualifikationsrunden und einer Gruppenphase mit 32 Mannschaften wird seit der Saison 2003/04 angewandt.
An der UEFA Champions League nehmen insgesamt 32 europäische Vereinsmannschaften teil. Der Titelverteidiger, also der Sieger des Wettbewerbs in der Vorsaison, ist dabei nicht gesetzt, kann aber auf Wunsch des entsprechenden Landesverbands zusätzlich in den Wettbewerb aufgenommen werden (ggf. auf Kosten eines anderen Vertreters dieses Verbandes). Teilnehmer sind die Meister aus den Verbänden 1 bis 10 und die Vizemeister der Verbände 1 bis 6 gemäß der UEFA-Fünfjahreswertung. Weitere 16 Mannschaften werden in einer Qualifikationsrunde (siehe unten) ermittelt.
Qualifikationsrunde
- 1. Runde (24 Teilnehmer)
- 24 Meister der Verbände von Platz 26 bis 52 der UEFA-Fünfjahreswertung (ohne San Marino, Andorra und Liechtenstein)
- 2. Runde (28 Teilnehmer)
- 12 Sieger der 1. Runde
- 10 Meister der Verbände von Platz 16 bis 25 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 6 Vizemeister der Verbände von Platz 10 bis 15 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 3. Runde (32 Teilnehmer)
- 14 Sieger der 2. Runde
- 3 Vierte der Verbände von Platz 1 bis 3 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 6 Dritte der Verbände von Platz 1 bis 6 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 3 Vizemeister der Verbände von Platz 7 bis 9 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 6 Meister der Verbände von Platz 10 bis 15 der UEFA-Fünfjahreswertung
- Gruppenphase
- 16 Sieger der 3. Qualifikationsrunde
- 6 Vizemeister der Verbände von Platz 1 bis 6 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 9 Meister der Verbände von Platz 1 bis 9 der UEFA-Fünfjahreswertung
- 1 Titelverteidiger
(Stand: 10. Juli 2006)
Ausnahme: Ist der Champions League-Sieger (Titelverteidiger) auch über die Landesmeisterschaft direkt qualifiziert, so verschiebt sich diese Ordnung. Beispiel dafür: In der Saison 2003/04 war der FC Porto sowohl Meister als auch Champions-League-Sieger. Der Meister des 10. Landes in der Fünf-Jahreswertung (Fenerbahçe Istanbul/Türkei) übernahmen den Platz von Porto in der 1. Runde (Gruppenphase) der Champions League. Auch Platz 16 (Grazer AK/Österreich) konnte davon profitieren und durfte in der Qualifikationsrunde drei beginnen. Die Meister der Länder 26 und 27 der Fünf-Jahreswertung (Dynamo Bukarest/Rumänien und Ferencvaros/Ungarn) waren direkt für die zweite Runde qualifiziert.
Die Teams werden in jeder Runde in eine Gruppe von gesetzten und ungesetzten Mannschaften eingeteilt, und es wird festgelegt, dass je eine gesetzte Mannschaft gegen eine ungesetzte spielt, die genauen Paarungen werden ausgelost.
Gruppenspiele und Endrunde
Gruppenspiele
Gespielt wird in
acht Gruppen mit je vier Mannschaften in einem Hin- und Rückspiel. Die Ersten und Zweiten der Gruppen verbleiben im Wettbewerb, während die Drittplatzierten in den
UEFA-Pokal „absteigen“ (Einstieg in der 3. Runde) und die Viertplatzierten aus dem Europapokal ausscheiden.
Sind nach Beendigung aller Gruppenspiele zwei oder mehr Mannschaften punktgleich, entscheidet (in dieser Reihenfolge)
- der direkte Vergleich
- die höhere Anzahl der Auswärtstore innerhalb des direkten Vergleichs
- die bessere Tordifferenz insgesamt
- die höhere Anzahl der erzielten Tore insgesamt
Endrunde
Nach den Gruppenspielen folgt die Endrunde (im
K.O.-System) mit den Achtel-, Viertel- und Halbfinalspielen, die in einem Hin- und Rückspiel den Sieger einer Spielpaarung ermittelt. Die Begegnungen werden ausgelost, wobei im Achtelfinale die Gruppensieger auf die Gruppenzweiten treffen und letztere zuerst Heimrecht genießen. Nicht aufeinander treffen können im Achtelfinale Mannschaften, die schon in der Vorrunde aufeinander getroffen sind oder dem gleichen Fußballverband angehören. Ab dem Viertelfinale gelten diese Beschränkungen nicht mehr.
Die Sieger werden in der Endrunde durch Zusammenzählen der Tore aus Hin- und Rückspiel ermittelt. Kommt es dadurch zum Gleichstand, gewinnt die Mannschaft, die in dieser Paarung mehr Auswärtstreffer erzielt hat. Herrscht auch danach noch Gleichstand, wird das Spiel um zwei Halbzeiten zu 15 Minuten verlängert. In letzter Instanz entscheidet das Elfmeterschießen.
Endspiel
Das Endspiel findet auf einem
neutralen Platz statt, den die
UEFA vor Wettbewerbsbeginn festlegt. Im Finale gibt es kein Rückspiel; es wird ggf. ebenso durch Verlängerung und Elfmeterschießen beendet.
Hintergrund
Die Trophäe
Seit dem Jahr 1966 wird dem jeweiligen Sieger ein von
Hans Stadelmann entworfener Wanderpokal überreicht. Wer die 62 cm große Trophäe insgesamt fünfmal oder aber dreimal in Folge (wie der FC Bayern München in den Jahren 1974, '75 und '76) gewinnt, darf ihn behalten. Da der FC Liverpool 2005 den fünften Gesamtsieg errang, wird ab 2006 das mittlerweile sechste Exemplar übergeben. Auf dem neuen Pokal werden erstmals alle Titelgewinner eingraviert sein.
Die Strafen
Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, anschließend nach jeweils zwei weiteren (nach der fünften, nach der siebten usw.). Ein Platzverweis hat eine Sperre von mindestens einem Spiel zur Folge, der Kontroll- und Disziplinarausschuss kann eine Verschärfung der Strafe beschließen. Diese Regeln gelten wettbewerbsübergreifend, also auch beim Wechsel von Champions League zu UEFA-Cup.
Die Finanzen
Die Prämien wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert: Für das Erreichen der Vorrunde bekam jeder der 32 Vereine 3.576.050 Euro. Zusätzlich gibt es in jedem Gruppenspiel folgende Prämien: 325.095,44 Euro für einen Sieg und 162.477,25 für ein Unentschieden. Für den Einzug ins Achtelfinale erhalten die Teams zusätzlich je 1.625.477,25 Euro, die acht Viertelfinalisten kassieren jeweils weitere 1.950.572,62 und die vier Halbfinalisten je 2.600.763,50. Der unterlegene Finalist erhält 3.901.145,25 Euro, der Titelgewinner 6.501.909 Euro.
Sollte eine Mannschaft alle Spiele gewinnen, fließen also insgesamt 18.205.345 Euro an Prämien auf das Vereinskonto.
Zusätzlich bekommt jeder Verein für jedes Heim- und Auswärtsspiel einen bestimmten Anteil an den Fernsehgeldern, die vom Sender, der die Fernsehrechte im Land des Heimklubs erworben hat, bezahlt werden. Die Höhe dieser Fernsehgelder variiert stark je nach Nationalität des Heimklubs.
Das Label
Die
Vermarktung des
Markennamens
Champions League und, insbesondere der Fernseh- und Werberechte, erfolgt durch die Firma „T.E.A.M. Television Event And Media Marketing AG“ mit Sitz in
Luzern. Die aus den Einnahmen der Vermarktung weitergegebenen Prämien sind eine wichtige Einnahmequelle der Top-Fußballclubs in Europa. Mittlerweile werden fast alle Dienstags-Spiele der Champions League im europäischen
Pay-TV ausgestrahlt, während die Partien vom Mittwoch im
Free-TV zu sehen sind.
SF2 und
ORF werden ab 2005 als einzige deutschsprachige Free-TVs auch am Dienstag Spiele übertragen. Ab 2006 werden die Topspiele der Champions League in Deutschland exklusiv beim Bezahlsender
PREMIERE zu sehen sein. Im Free-TV wird
DSF statt bisher
SAT.1 ein Spiel pro Spieltag live übertragen.
Die Hymne
Die bekannte TV-
Hymne der UEFA Champions League (
UEFA Champions League Music) ist von
Tony Britten frei nach
Georg Friedrich Händels
Zadok The Priest aus den
Coronation Anthems arrangiert. Britten bekam 1992 von der UEFA den Auftrag, die Musik im Händelschen Stil zu arrangieren und nahm als Vorlage den Beginn von Händels
Zadok The Priest. Das Stück wurde vom
Royal Philharmonic Orchestra gespielt und der
Academy of Saint Martin in the Fields Chorus in den drei offiziellen UEFA-Sprachen
Englisch,
Französisch und
Deutsch gesungen. Die Hymne wird vor Spielbeginn im Stadion sowie am Anfang und am Ende der Fernsehübertragungen gespielt, jedoch jeweils nur der
Refrain. Die komplette dreiminütige Hymne enthält neben dem bekannten Refrain noch zwei kurze Strophen. Die Hymne wurde bisher nirgends kommerziell veröffentlicht, kursiert jedoch in
Internettauschbörsen (siehe auch den entsprechenden Weblink).
Der Text lautet:
Ce sont les meilleures équipes,
Es sind die allerbesten Mannschaften,
The main event,
Die Meister,
Die Besten,
Les grandes équipes,
The champions
Une grande réunion,
Eine große sportliche Veranstaltung,
The main event,
Ils sont les meilleures,
Sie sind die Besten,
These are the champions,
Die Meister,
Die Besten,
Les grandes équipes,
The champions
Die Meister, Die Besten, Les grandes équipes,
The champions
Alle Endspiele
| Saison
| Stadion
| Sieger
| Gegner
| Ergebnis
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 2006/07 | Olympiastadion, Athen
| -
| 2005/06 | Stade de France, Paris
| Flag of Spain.svg FC Barcelona
| Flag of England.svg FC Arsenal | 2:1
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 2004/05 | Atatürk-Olympiastadion, Istanbul
| Flag of England.svg FC Liverpool
| Flag of Italy.svg AC Mailand | 3:3 n.V., 3:2 i.E.
| -
| 2003/04 | Arena AufSchalke, Gelsenkirchen
| Flag of Portugal.svg FC Porto
| Flag of France.svg AS Monaco | 3:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 2002/03 | Old Trafford, Manchester
| Flag of Italy.svg AC Mailand
| Flag of Italy.svg Juventus Turin | 0:0 n.V., 3:2 i.E.
| -
| 2001/02 | Hampden Park, Glasgow
| Flag of Spain.svg Real Madrid | Flag of Germany.svg Bayer 04 Leverkusen | 2:1
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 2000/01 | Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand | Flag of Germany.svg FC Bayern München
| Flag of Spain.svg Valencia CF | 1:1 n.V., 5:4 i.E.
| -
| 1999/00 | Stade de France, Paris
| Flag of Spain.svg Real Madrid | Flag of Spain.svg Valencia CF | 3:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1998/99 | Camp Nou, Barcelona | Flag of England.svg Manchester United
| Flag of Germany.svg FC Bayern München | 2:1
| -
| 1997/98 | Amsterdam ArenA, Amsterdam
| Flag of Spain.svg Real Madrid | Flag of Italy.svg Juventus Turin | 1:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1996/97
| Olympiastadion, München
| Flag of Germany.svg Borussia Dortmund | Flag of Italy.svg Juventus Turin
| 3:1
| -
| 1995/96 | Olympiastadion, Rom | Flag of Italy.svg Juventus Turin
| Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam | 1:1 n.V., 4:2 i.E.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1994/95 | Ernst-Happel-Stadion, Wien | Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam
| Flag of Italy.svg AC Mailand | 1:0
| -
| 1993/94 | Olympiastadion, Athen | Flag of Italy.svg AC Mailand
| Flag of Spain.svg FC Barcelona | 4:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1992/93 | Olympiastadion, München
| Flag of France.svg Olympique Marseille | Flag of Italy.svg AC Mailand | 1:0
| -
| 1991/92
| Wembley-Stadion, London
| Flag of Spain.svg FC Barcelona | Flag of Italy.svg Sampdoria Genua
| 1:0 n.V.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1990/91 | San-Nicola-Stadion, Bari | Flag of SFR Yugoslavia.svg Roter Stern Belgrad
| Flag of France.svg Olympique Marseille | 0:0 n.V., 5:3 i.E.
| -
| 1989/90 | Praterstadion, Wien | Flag of Italy.svg AC Mailand
| Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon | 1:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1988/89 | Camp Nou, Barcelona | Flag of Italy.svg AC Mailand
| Romania_flag_1947-1989.png Steaua Bukarest | 4:0
| -
| 1987/88 | Neckarstadion, Stuttgart | Flag of the Netherlands.svg PSV Eindhoven
| Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon | 0:0 n.V., 6:5 i.E.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1986/87 | Praterstadion, Wien | Flag of Portugal.svg FC Porto
| Flag of Germany.svg FC Bayern München | 2:1
| -
| 1985/86 | Sánchez-Pizjuán-Stadion, Sevilla | Romania_flag_1947-1989.png Steaua Bukarest
| Flag of Spain.svg FC Barcelona | 0:0 n.V., 2:0 i.E.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1984/85 | Heysel-Stadion, Brüssel | Flag of Italy.svg Juventus Turin
| Flag of England.svg FC Liverpool | 1:0
| -
| 1983/84 | Olympiastadion, Rom | Flag of England.svg FC Liverpool
| Flag of Italy.svg AS Rom | 1:1 n.V., 4:2 i.E.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1982/83 | Olympiastadion Spyridon Louis, Athen | Flag of Germany.svg Hamburger SV
| Flag of Italy.svg Juventus Turin | 1:0
| -
| 1981/82 | De Kuip, Rotterdam | Flag of England.svg Aston Villa
| Flag of Germany.svg FC Bayern München | 1:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1980/81 | Prinzenparkstadion, Paris | Flag of England.svg FC Liverpool
| Flag of Spain.svg Real Madrid | 1:0
| -
| 1979/80 | Santiago-Bernabéu-Stadion, Madrid | Flag of England.svg Nottingham Forest
| Flag of Germany.svg Hamburger SV | 1:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1978/79 | Olympiastadion, München | Flag of England.svg Nottingham Forest
| Flag of Sweden.svg Malmö FF | 1:0
| -
| 1977/78 | Wembley-Stadion, London | Flag of England.svg FC Liverpool
| Flag of Belgium.svg FC Brügge | 1:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1976/77 | Olympiastadion, Rom | Flag of England.svg FC Liverpool
| Flag of Germany.svg Bor. M'gladbach | 3:1
| -
| 1975/76 | Hampden Park, Glasgow | Flag of Germany.svg FC Bayern München
| Flag of France.svg AS Saint-Étienne | 1:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1974/75 | Prinzenparkstadion, Paris | Flag of Germany.svg FC Bayern München
| Flag of England.svg Leeds United | 2:0
| -
| 1973/74 | Heysel-Stadion, Brüssel | Flag of Germany.svg FC Bayern München
| Flag of Spain.svg Atlético Madrid | 1:1 n.V., 4:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1972/73 | Crvena-Zvezda-Stadion, Belgrad | Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam
| Flag of Italy.svg Juventus Turin | 1:0
| -
| 1971/72 | De Kuip, Rotterdam | Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam
| Flag of Italy.svg Inter Mailand | 2:0
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1970/71 | Wembley-Stadion, London | Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam
| Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen | 2:0
| -
| 1969/70 | Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand | Flag of the Netherlands.svg Feyenoord Rotterdam
| Flag of Scotland.svg Celtic Glasgow | 2:1 n.V.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1968/69 | Santiago-Bernabéu-Stadion, Madrid | Flag of Italy.svg AC Mailand
| Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam | 4:1
| -
| 1967/68 | Wembley-Stadion, London | Flag of England.svg Manchester United
| Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon | 4:1 n.V.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1966/67 | Nationalstadion, Lissabon | Flag of Scotland.svg Celtic Glasgow
| Flag of Italy.svg Inter Mailand | 2:1
| -
| 1965/66 | Heysel-Stadion, Brüssel | Flag of Spain.svg Real Madrid
| Flag of SFR Yugoslavia.svg FK Partizan Belgrad | 2:1
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1964/65 | Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand | Flag of Italy.svg Inter Mailand
| Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon | 1:0
| -
| 1963/64 | Praterstadion, Wien | Flag of Italy.svg Inter Mailand
| Flag of Spain.svg Real Madrid | 3:1
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1962/63 | Wembley-Stadion, London | Flag of Italy.svg AC Mailand
| Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon | 2:1
| -
| 1961/62 | Olympiastadion, Amsterdam | Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon
| Flag of Spain.svg Real Madrid | 5:3
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1960/61 | Wankdorfstadion, Bern | Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon
| Flag of Spain.svg FC Barcelona | 3:2
| -
| 1959/60 | Hampden Park, Glasgow | Flag of Spain.svg Real Madrid
| Flag of Germany.svg Eintracht Frankfurt | 7:3
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1958/59 | Neckarstadion, Stuttgart | Flag of Spain.svg Real Madrid
| Flag of France.svg Stade de Reims | 2:0
| -
| 1957/58 | Heysel-Stadion, Brüssel | Flag of Spain.svg Real Madrid
| Flag of Italy.svg AC Mailand | 3:2 n.V.
| - bgcolor="#FFFFFF"
| 1956/57 | Santiago-Bernabéu-Stadion, Madrid | Flag of Spain.svg Real Madrid
| Flag of Italy.svg AC Florenz | 2:0
| -
| 1955/56 | Prinzenparkstadion, Paris | Flag of Spain.svg Real Madrid
| Flag of France.svg Stade de Reims | 4:3
|
n.V. = nach Verlängerung; i.E. = im Elfmeterschießen
Siehe auch: Liste der Europapokalsieger
Die besten Torschützen
Siehe auch
Weblinks
Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften | Fußball-Europapokal
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