Als U-Boot-Christ, auch Taufschein-Christ oder Teilzeit-Christ, wird umgangssprachlich ein Mensch bezeichnet, der sich das ganze Jahr über nicht mit dem Christentum, der Bibel und der Kirche beschäftigt, normalerweise auch nicht in die Kirche geht und sich auch nicht am Gemeindeleben beteiligt, jedoch meist regelmäßig an den sogenannten großen Feiertagen, wie zum Beispiel Weihnachten oder Ostern, zu den Gottesdiensten erscheint und nach wie vor einer Konfession angehört.
Die Bezeichnung "U-Boot-Christ" wird üblicherweise von sogenannten gläubigen Christen und regelmäßigen Kirchgängern gebraucht, um sich abschätzig über selbige zu äußern.
Ebenfalls bekannt ist der Karfreitags-Christ, welcher im deutschen Sprachraum ca. seit den 1970er Jahren vorkommt.
Eine in Österreich gebräuchliche Bezeichnung ist "Taufschein-Katholik"; damit ist gemeint, dass die betreffende Person zwar formell ("auf dem Papier") christlichen Glaubens (eigentlich römisch-katholisch) ist, dem aber keine besondere Bedeutung in ihrem Leben zukommt.
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"U-Boot-Christ".
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