Die Linie U5 der Berliner U-Bahn hat 20 Stationen und ist 18,4 km lang. Die traditionelle Linienbezeichnung ist E. Sie fährt vom östlichen Zentrum am Alexanderplatz ostwärts nach Friedrichsfelde, macht am Tierpark einen Schwenk und fährt bis in das Neubaugebiet Hellersdorf. Kurze Zeit befand sich der Endpunkt Hönow außerhalb Berlins.
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Auch weiterhin besaß die Hochbahngesellschaft die Konzession, die sie 1927 erneut nach den angepassten Plänen bekam. Doch wie bereits beschrieben gehörte das gesamte U-Bahnnetz bereits der Stadt Berlin, so dass es zum Kuriosum kam, dass die Hochbahngesellschaft erstmals eine Großprofillinie baute. Die Bauarbeiten fingen im Mai 1927 an. Es sollten folgende Bahnhöfe gebaut werden:
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Unter der Frankfurter Allee war es sehr leicht die Bauarbeiten auszuführen. Die Bahnhöfe lagen genau unter der Straße, so dass Verteilergeschosse errichtet wurden. Am bereits bestehenden S-Bahnhof Frankfurter Allee kombinierte man den U-Bahnbau mit einer gleichzeitigen Erneuerung der Eisenbahnbrücke. Der vorläufige Endbahnhof Friedrichsfelde war nicht aus einem bestimmten Verkehrsbedürfnis entstanden, sondern man brauchte einfach einen Endpunkt für diese Linie. In dem damals noch unbebauten Gebiet entstand ein Unterpflasterbahnhof und es wurde gleichzeitig eine neue Betriebswerkstatt für die neue U-Bahnlinie erbaut. Diese war die erste im Osten der Stadt.
Endlich wurde die Linie unter der Frankfurter Allee am 21. Dezember 1930 vollständig mit 10 Bahnhöfen und 7 km Länge eröffnet.
Die Bauarbeiten für das erste U-Bahn-Neubau-Projekt der DDR begannen 1969. Die Strecke verläuft nordöstlich an der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde vorbei und erreicht dann die Straße „Am Tierpark“. Dort entstand der neue Endbahnhof „Tierpark“. Die Gestaltung des Bahnhofs orientierte sich an den davorliegenden, von Grenander entworfenen Bahnhöfen. Cremefarbene Fliesen und türkisfarbene Stützen prägen heute das Stationsbild. Der Bahnhof wurde mit einer großen, dreischiffigen Halle, die mit zwei Stützenreihen versehen war, erbaut. Damals wie heute sehr ungewöhnlich wurde das Abfertigungshäuschen hochgelegt, sodass das Personal zwar einen guten Überblick über den Bahnhof hat, für die Fahrgäste jedoch den Blick durch die Halle versperrt.
Die 1,2 Kilometer lange Strecke wurde am 25. Juni 1973 eröffnet. Die lange Bauzeit von vier Jahren kann vor allem durch die Mangelwirtschaft der DDR und das Fehlen von Betonfertigteilen bedingt durch einen Brand in der Abstellanlage Alexanderplatz erklärt werden.
Die Projektierung der Strecke fand in den Jahren 1983/84 statt. Die Strecke sollte 10,10 km lang sein und 9 Bahnhöfe haben. Der Neubau, der fast komplett oberirdisch erfolgen sollten, wurde in zwei Abschnitten eröffnet. Die Bauarbeiten begannen am 1. März 1985.
Die Strecke beginnt direkt hinter dem Bahnhof Tierpark und macht dann eine sehr scharfe Kurve in Richtung Osten, kommt aus dem Tunnel und fährt dann auf der VnK-Strecke. Nach der Kreuzung des Berliner Außenrings erreicht die U5 die Station Biesdorf-Süd. Diese wurde als 3-gleisige Anlage ausgeführt, um hier Verstärkerzüge enden zu lassen. Am Westende des Bahnhofs wurde eine Umsteigemöglichkeit zu einer möglichen S-Bahnstrecke mitgeplant. Danach folgt, auf einem Damm gelegen, der vorzeitige Endbahnhof für die Strecke, Elsterwerdaer Platz. Endstation war dieser von Juli 1988 bis Juli 1989. Der Abschnitt Tierpark - Elsterwerdaer Platz wurde am 1. Juli 1988 eröffnet.
Hinter dem Bahnhof Elsterwerdaer Platz geht die Strecke in nordöstlicher Richtung weiter und erreicht den Bahnhof Wuhletal. Hier konnte durch die staatlich gelenkte Verkehrspolitik ein fahrgastfreundlicher Umsteigepunkt zur S-Bahn entstehen. Er ist bis heute einmalig im Berliner Nahverkehrsnetz: Hier halten U-Bahn und S-Bahn an einem Bahnsteig, es kann in gleicher Richtung am gleichen Bahnsteig umgestiegen werden (Richtungsverkehr). Vergleichbare Anlagen sind in Deutschland nur der Endbahnhof Neuperlach Süd der Münchner U5 und der Umsteigebahnhof Konstablerwache in Frankfurt am Main, wo ein Übergang von den U-Bahnlinien U6 und U7 zur S-Bahn Stammstrecke besteht.
Beim Bau des Umsteigepunktes wurde gleichzeitig ein Verbindungsgleis zur Deutschen Reichsbahn, beziehungsweise heute der Deutschen Bahn, mitgebaut. Dadurch konnten die lästigen und auch teuren Zugüberführungen per Tieflader aufgegeben werden. Auch heute noch wird dieses Gleis zur Anlieferung von neuen U-Bahnzügen, wie zum Beispiel des Typs H, benutzt.
Hinter dem Bahnhof Wuhletal schließt sich ein hier notwendiger Tunnel unter der Gülzower Straße an. Dahinter kommen sechs weitere Stationen: Albert-Norden-Straße (heute Kaulsdorf-Nord), Heinz-Hoffmann-Straße (heute Neue Grottkauer Straße), Cottbusser Platz, Hellersdorf, Paul-Verner-Straße (heute Louis-Lewin-Straße) und der Endbahnhof Hönow. Die letzten beiden Bahnhöfe befanden sich kurzzeitig im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Diese wurde nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 zu Berlin eingemeindet. Am Endbahnhof Hönow wurde ein große Kehranlage mit errichtet, hier war der Bau einer neuen Betriebswerkstatt geplant. Diese Gleise sind heute größtenteils abgebaut. Der Abschnitt Elsterwerdaer Platz - Hönow wurde am 1. Juli 1989 eröffnet.
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Alle Bahnhöfe gestaltete der Entwurfs- und Vermessungsbetrieb der Deutschen Reichsbahn (EVDR) an. Erstmals stattete man die Stationen mit Rampen aus, sodass auch Kinderwagen und Rollstuhlfahrer die U-Bahn bequem nutzen konnten. Die dadurch im Bahnhof Elsterwerdaer Platz errichtete Rampenanlagen stellt schon fast ein Kuriosum da, braucht man doch zwei Minuten um vom Bahnsteig bis zum Ausgang zu kommen. In Hellersdorf wurde eine vorbildliche Umsteigestation zur dortigen Straßenbahn geschaffen, die Haltestelleninseln können über Tunnel erreicht werden, das lästige Überqueren der Straße entfiel nun.
Die Verlängerung der Linie bis nach Hönow blieb die einzige U-Bahnverlängerung zu DDR-Zeiten.
Langfristig ist geplant, die U5 bis Flughafen Tegel zu verlängern. Ende 2006 soll die Strecke vom neuen Berliner Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor eröffnet werden. Da dieses Stück jedoch noch nicht mit der restlichen U5 verbunden ist, wird es vorerst die Bezeichnung U55 erhalten. Nach letztem Stand der Entwicklung soll spätestens ab 2014 die 'Kanzler-U-Bahn' bis zum Alexanderplatz fahren.
Bereits bei der Verlängerung der U7 zum Rohrdamm wurde der U-Bahnhof Jungfernheide viergleisig ausgebaut, hier liegen zwei Bahnsteige übereinander (wie beim Bhf. Schlossstraße der U9). Sie wurden bereits für den Richtungsverkehr ausgelegt, daher hält die U7 an beiden Bahnsteigen. Ein Teil des für die U5 bereits fertiggestellten Tunnelstutzens unter der Stadtautobahn wird inzwischen für Sicherheits- und Katastrophentrainings mit der Feuerwehr genutzt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass die U5 den Bahnhof Jungfernheide jemals erreichen wird. Zum einen wird der Flughafen Tegel wohl in einigen Jahren geschlossen, zum anderen ist die Finanzlage katastrophal. Zudem wurde das S-Bahnnetz inzwischen auch wieder massiv ausgebaut, so dass die Notwendigkeit einer Verlängerung der U5 über Lehrter Bahnhof – wenn überhaupt – nur bis Turmstraße vorhanden ist. Auch hier gibt es bereits einen U-Bahnhof im Rohbau. Dieser befindet sich in der Mitte des U-Bahnhofes und wird in Teilen als Mittelausgang genutzt.
| Fahrzeit | Kürzel | Station | Übergang |
|---|---|---|---|
| 0,0 | Hö | Hönow | |
| 2,0 | LL | Louis-Lewin-Straße | |
| 3,5 | HD | Hellersdorf | |
| 4,5 | C | Cottbusser Platz | |
| 6,5 | GK | Neue Grottkauer Straße | |
| 8,0 | KL | Kaulsdorf-Nord | |
| 10,5 | Wh | Wuhletal | S-Bahn (Ostbahn) |
| 12,5 | E | Elsterwerdaer Platz | |
| 14,5 | Bü | Biesdorf Süd | |
| 17,5 | Tk | Tierpark | |
| 19,5 | Fi | Friedrichsfelde | |
| 21,5 | Li | Lichtenberg | Fern- und Regionalverkehr, S-Bahn (Ostbahn, Wriezener Bahn) |
| 23,0 | Md | Magdalenenstraße | |
| 24,5 | Ff | Frankfurter Allee | S-Bahn (Ringbahn) |
| 26,0 | Sa | Samariterstraße | |
| 27,5 | FT | Frankfurter Tor | U1 (proj.) |
| 29,0 | WR | Weberwiese | |
| 30,5 | Sr | Strausberger Platz | |
| 32,0 | Si | Schillingstraße | |
| 33,5 | Al | Alexanderplatz | Regionalverkehr, S-Bahn (Stadtbahn), U2, U3 (proj.), U8 |
| in Planung | Berliner Rathaus | U3 (proj.) | |
| in Planung | Schlossplatz | ||
| in Planung | Unter den Linden (neu) | U6 (proj.) | |
| 2007 fertiggestellt | Brandenburger Tor | S-Bahn (Nord-Süd-Bahn) | |
| 2006 fertiggestellt | Bundestag | ||
| 2006 fertiggestellt | Hauptbahnhof | Fern- und Regionalverkehr, U11 (proj.), S-Bahn (Stadtbahn) | |
| in Planung | Fritz-Schloß-Park | ||
| im Rohbau | Turmstraße | U9 | |
| in Planung | Waldstraße | ||
| in Planung | Wiebestraße | ||
| Bahnhof fertiggestellt | Jhu | Jungfernheide (unten) | U7, S-Bahn (Ringbahn) |
| in Planung | Heckerdamm | ||
| in Planung | Flughafen Tegel |
In Gegenrichtung fährt der Zug über Jho (Jungfernheide (Oben)) statt Jhu.
| Strecke | Hauptverkehrszeit | Nebenverkehrszeit | Schwachverkehrszeit |
|---|---|---|---|
| Alexanderplatz - Hönow | 5 Minuten | 10 Minuten | 10-20 Minuten |
| Alexanderplatz - Kaulsdorf-Nord | 5 Minuten | 5 Minuten | 10-20 Minuten |
| In den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag fahren die U-Bahnen der U5 im 15-Min-Takt zwischen Alexanderplatz - Hönow von 0:30 bis etwa 4:30. In der Woche übernimmt die Buslinie N5 die Aufgaben der U-Bahn, sie fährt auf der Strecke S Hackescher Markt - Hellersdorf, Riesaer Straße. | |||
Den offiziellen Fahrplan gibt es als pdf-Datei hier. Für persönliche Fahrpläne siehe Fahrinfo Berlin beziehungsweise den Online-Haltestellenaushang der BVG.
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"U-Bahnlinie 5 (Berlin)".
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