Das Turn- und Sportfest der DDR fand von 1954 bis 1987 insgesamt achtmal in Leipzig statt. Bis 1959 noch als "Deutsches Turn- und Sportfest", stand es in der Traditionslinie der bis 1933 stattgefundenen 15 Deutschen Turnfeste und den beiden Deutschen Arbeiter-Turn- und Sportfesten.
Das erste Deutsche Turn- und Sportfest fand noch auf der Festwiese neben dem geplanten Zentralstadion, im Stadion des Friedens und im Bruno-Plache-Stadion statt. Mit dem 2. DTSF zog man in das neue Zentralstadion, welches 1956 eröffnet wurde. Hier fanden dann , wie bei allen folgenden Festen, die Hauptveranstaltungen statt: eine als sportliche Propagandaveranstaltung groß aufgezogenen Sportschau, oft ein Fußball-Länderspiel, eine internationale Leichtathletik-Veranstaltung sowie eine prächtige Abschlussveranstaltung.
Ab 1977 wurden zeitgleich die Kinder- und Jugendspartakiaden in fast allen Kreis- und Bezirksstädten der DDR durchgeführt, die Leipziger Spartakiade trug dabei jeweils zentralen Charakter.
Seit 1990 gibt es wieder gesamtdeutsche Turnfeste, Leipzig war 2002 Gastgeberstadt.
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"Turn- und Sportfest der DDR".
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