| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Tulln-Wappen.jpg | map at tulln an der donau.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Bezirk Tulln | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 72.23 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 13.591 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 188 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 180 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 3425, 3430 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 22 72 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | TU
| bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 3 21 35 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung Gemeindegebiet: | 9 Katastralgemeinden | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse Gemeindeamt: | Nußallee 4 3430 Tulln | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.tulln.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadtamt@tulln.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Willi Stift (ÖVP) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Stadt Tulln an der Donau ist der politische und wirtschaftliche Mittelpunkt des fruchtbaren Tullnerfeldes, das im Süden vom Wienerwald, im Norden vom Wagram begrenzt wird. Inmitten von Gärtnereien wird Tulln auch die Blumenstadt bezeichnet. Sie ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirkes.
Das Gemeindegebiet hat eine Ausdehnung von 72 km² und breitet sich zu beiden Seiten der Donau aus, die das Gebiet in einer Länge von rund 5 km durchfließt. Der bebaute Teil der Stadt ist hauptsächlich südlich der Donau. Die Stadt wird von zwei Bächen eingesäumt. Im Westen mündet die Große Tulln, im Osten die Kleine Tulln in je einen Donauarm. Die Seehöhe der Stadt ist 179,73 m. Die Umgebung der Stadt ist wie das gesamte Tullnerfeld vollständig ebenes Terrain, das nur dort leicht wellig ist, wo sich einst Donauarme in das Land gedrängt haben.
Die Stadtgemeinde besteht aus neun Katastralgemeinden:
Tulln ist eine der ältesten Städte Österreichs. Der Name Tulln kommt wahrscheinlich aus dem keltischen, jedoch kann diese Theorie nicht bestätigt werden. Schon in vorrömischer Zeit besiedelt, wurde es in der 1. Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Chr. das römische Reiterkastell Comagena, bzw. Comagenis, auch Stützpunkt der römischen Donauflotille. In den letzten Jahren der Römerherrschaft wird von einem Besuch des hl. Severin und der wunderbaren Rettung der Stadt vor den Barbaren berichtet.
Nach dem Nibelungenlied empfing in Tulln der Hunnenkönig Etzel Siegfrieds Witwe Kriemhilde, ein Ereignis, dem im Jahr 2005 ein Brunnen gewidmet wurde. Noch am Ende des 8. Jahrhunderts als Stadt (Comagenis civitas) genannt, wird sie 859 erstmalig mit dem Namen Tullina urkundlich erwähnt. In der Karolingerzeit Gerichtsstätte und Sitz eines Grafen, erlangt Tulln in der Zeit der Babenberger Marktgrafen als Residenz und Donauhandelsplatz große Bedeutung, sodass sie als eine Hauptstadt des Landes bezeichnet wurde. Diese Stellung verliert Tulln durch den Aufschwung Wiens und eine Reihe schwerer Belastungen (Andringen der Donau, Verlagerung der Handelswege, große Brände, kriegerische Drangsale, Türkeneinfälle, Dreißigjähriger Krieg, Franzoseninvasion). 1683 steht Tulln im Blickpunkt der europäischen Geschichte als Sammelplatz des Entsatzheeres zur Befreiung Wiens von den Türken.
Neuer Aufschwung setzte mit dem 19. Jahrhundert ( Donaubrücke, Bau der Franz Josefs-Bahn, Bezirkshauptmannschaft) und im 20. Jahrhundert (Schulen, Industrie) ein. 1986 bewarb sich Tulln als Landeshauptstadt, St. Pölten wurde jedoch gewählt.
Die Tullner Bundesstraße B19 ist neben der Kremser Schnellstraße eine vielbefahrene Strecke zwischen der Westautobahn und der Stockerauer Schnellstraße. Erst die neugebaute Donaubrücke brachte eine Entlastung der Stadt selbst.
Dank großem Einsatzes des Bürgermeisters hat es Tulln mittlerweile auf 19 Kreisverkehre geschafft. Doch immerhin sind noch acht Ampeln erhalten geblieben. Jedoch sind 2 weitere in Planung, einer davon im Anschluss an die alte Donaubrücke stadteinwärts, ein weiterer auf der Langenlebarnerstrasse als Zufahrt zur neu errichteten Sporthalle.
Ebenfalls in Planung ist eine neue Durchzugsstraße durch den jetzigen Stadtpark.
Weiters ist Tulln eine bedeutende Geschäftsstadt, insbesondere für Bekleidung, sowie Rosen- und Messestadt:
In Tulln angesiedelte Unternehmen:
Als Verwaltungszentrum sind zahlreiche Institutionen in Tulln für den Katastrophenschutz für Niederösterreich ansässig:
Vom Bundesheer besteht in Langenlebarn der Fliegerhorst Brumowski.
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