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Tschernyschewskoje (russisch Чернышевское, deutsch bis 1938 Eydtkuhnen, 193845 Eydtkau) ist ein Ort in der Oblast Kaliningrad, Russland, an der Grenze zu Litauen.

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Geschichte


Einen Aufschwung erlebte der Ort als Endpunkt der Preußischen Ostbahn und wichtigster Grenzbahnhof Preußens an der Ostgrenze. In Eydtkuhnen stieß damals die russische breitere Eisenbahnspurweite auf die schmalere in Preußen. So fungierte Eydtkuhnen als Umsteigebahnhof für den legendären Luxuszug "Nord-Express", der die Route Sankt PetersburgParis auf Grund von Spurweitenunterschieden nicht durchgehend befahren konnte. In Eydtkuhnen endete auch die von Aachen kommende Reichsstraße 1. Im Ersten Weltkrieg wurde Eydtkuhnen von der russischen Armee stark zerstört. Nach dem Wiederaufbau der Stadt begann in der Zwischenkriegszeit eine erneute, kurze Blütezeit, die abrupt mit dem Zweiten Weltkrieg endete. Bei der Eroberung durch die Rote Armee wurde der Ort abermals stark zerstört. Die überwiegend deutsche Bevölkerung des Ortes floh bei Kriegsende oder wurde nach der Besetzung durch die Rote Armee vertrieben. Als Tschernyschewskoje (nach einem sowjetischen Militär) wurde die Ortschaft Teil der RSFSR, seit 1991 der Russischen Föderation. Hier wurde ein Gefängnis eingerichtet, der Bahnhof wurde demontiert.

Heute


Heute befindet sich hier ein wichtiger Straßengrenzübergang zwischen der Oblast Kaliningrad und Litauen. Der Grenzbahnhof wurde zwischenzeitlich geschlossen und demontiert, ein großer Teil des Ortes ist heute von einer Mauer umgeben und wurde lange zum Teil als Kaserne, zum Teil auch als Gefängnis genutzt.




Ort in Russland | Ort in der Kaliningrader Oblast

Chernyshevskoye | 체르니솁스코예 | Černyševskoje

 

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