Unter Truppengattungen versteht man beim deutschen Heer und teilweise bei der Streitkräftebasis die Unterteilung in die nach ihren Fähigkeiten und ihrer Ausrüstung verschiedenen Einheiten und Verbänden. Bei der Luftwaffe und der Marine gibt es keine Truppengattungen, sondern Verwendungsreihen (z.B. bei der Marine: Verwendungsreihe 76, Marinesicherungsdienst).
Durch den Kommandeurbrief des Inspekteurs des Heeres vom 17. Oktober 2005 wurde bekannt gegeben, dass eine Neuordnung der Truppengattungen des Heeres in den kommenden Jahren folgen wird, um den neuen sicherheitspolitischen Anforderungen strukturell gewachsen zu sein.
Traditionell ist die Zugehörigkeit zu einer Truppengattung auch an der Uniform durch die jeweilige Waffenfarbe (am Kragenspielgel oder an der Litzenfarbe) erkennbar.
Kampftruppen
Kampfunterstützungstruppen
Einsatz- und Führungsunterstützungstruppen
Durch Aufstellung des teilstreitkräftegemeinsamen Organisationsbereiches Streitkräftebasis im Jahr 2001 sind viele der bis dahin im Heer beheimatete Truppengattungen zur Streitkräftebasis gewechselt.
Den Logistiktruppen unterstehen zudem so genannte Spezialpioniere (Instandsetzung/Bau von Pipelines und Feldlagerbau/-betrieb) und Kampfmittelbeseitigungskräfte.
In vielen ausländischen Streitkräften kennt man ebenfalls eine Form von Truppengattungen. So z.B. bei der British Army die Royal Artillery, die Royal Engineers oder die Royal Signs. Sie werden meist als Corps of ... bezeichnet.
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