Militärische Verbände sind normalerweise hierarchisch in Formationen unterschiedlicher personeller Stärke und materieller Ausstattung gegliedert.
Die deutsche Wehrmacht präzisierte Details in der Kriegsstärkenachweisung (KStN). Die Bundeswehr legt dies in der davon abgeleiteten Stärke- und Ausstattungsnachweisung (StAN) fest. Hierin wird festgelegt, wie viele Fahrzeuge, Waffen, Gerät, Heizgeräte, Kompasse, Taschenlampen, Ferngläser, Karten- und Meldetaschen, Zelte, Generatoren bis hin zu Kartenbrettern und sonstigem Kleingerät eine Einheit als planmäßige Ausstattung erhält. Hierzu gehört gleichermaßen der Personalumfang. Wer besetzt welche Planstelle (und Besoldungsstufe), kann innerhalb der Einheit befördert werden – und wer nicht.
Heer, Marine, Luftwaffe und die Streitkräftebasis bezeichnet man als Teilstreitkräfte (TSK).
Im Heer gibt es absteigend die Heeresgruppe, die Armee, das Korps, die Division, die Brigade, vereinzelt noch das Regiment, das Bataillon, die Kompanie bzw. Batterie, den Zug, die Gruppe und den Trupp/die Besatzung (eines Panzers u.a.).
In der Marine existieren die Flotte, die Flottille, das Geschwader, die Division.
Bei der Luftwaffe gibt es die Luftflotte (im Zweiten Weltkrieg), die Luftwaffendivision, das Geschwader, die Staffel und die Rotte (Luftfahrt).
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