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Die Trockenmasse oder Trockensubstanz ist jener Bestandteil einer Substanz, der nach Abzug des Rohwassers übrig bleibt; Trockenmassegehalt und Wassergehalt ergänzen sich also zu 100 Prozent.

Es gilt folgender formelmäßiger Zusammenhang:

mges=mW+mT

TS=(mT/mges) (bzw. TS=(mT/mges)*100%)

W=(mW/mges) (bzw. W=mW/mges)*100%)

TS+w=1 (bzw. TS+w=100 %)

Es bedeuten:

mges:Gesamtmasser der Probe

mW:Masse des Wassers

mT:Masse der Trockensubstanz

TS:Anteil der Trockensubstanz

w: Anteil des Wassers

Der Trockenmassengehalt wird in unterschiedlichen Gebieten verwendet:

  • Im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe wird der Begriff absolute Trockenmasse (Abk.: atro) verwendet, vor allem für "energetisch" genutztes Holz (Brennholz, Hackschnitzel). Damit wird unterschieden von lufttrockenem Material, das noch einen Gehalt an Restfeuchte hat.
    Beispiel: "Bemerkenswert ist der daraus resultierende Biomasseertrag von 5,9 t atro je Hektar".

  • In der Lebens- und. Futtermittelanalytik wird die Trockenmasse meist gravimetrisch durch Trocknen einer Probe im Trockenschrank bei knapp über 100 °C bestimmt. Die Wichtigkeit der Trockenmasse ergibt sich aus der Tatsache, dass üblicherweise alle anderen Gehaltsbestimmungen auf sie bezogen werden.

  • Beim Käse wird der Anteil der Trockenmasse für den Verbraucher je nach Käsegruppe anders angegeben: Der Fettgehalt von Hartkäse wird im Handel üblicherweise in "Prozent Fett in der Trockenmasse (Fett i. Tr.)" angegeben; dagegen wird bei Weichkäse häufig der betragsmäßig und optisch geringere Absolutgehalt (= bezogen auf die Feuchtmasse) genannt.

Siehe auch


Viehwirtschaft

sekmaterialo --Urk 19:56, 16. Jun 2006 (CEST)

 

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