Als trivial (von lateinisch trivialis, „jedermann zugänglich“, „altbekannt“; von trivium, „die Wegkreuzung“" aus tri, „drei“ und via, „der Weg“) gilt ein Umstand, der als naheliegend, für jedermann ersichtlich oder leicht zu erfassen angesehen wird. Sinngemäß übersetzt ist eine Trivialität eine Erkenntnis, welche man auf jeder Wegkreuzung erlangt.
Im Zusammenhang mit Äußerungen anderer kann das Wort auch abwertend eingesetzt werden. "Ihre Ausführungen sind doch trivial" meint etwa: "Da der Inhalt des von Ihnen Gesagten für jedermann leicht ersichtlich oder bereits bekannt ist, sind Ihre Ausführungen im Grunde überflüssig".
"Die Erkenntnis, dass das Leben auch Schmerzen bereit hält, ist trivial" (weil dies jeder selbst erfährt).
Die in der Spätantike und im Mittelalter gelehrten sieben Freien Künste teilten sich in den sprachlichen Zweig des sogenannten "Trivium" (Grammatik, Rhetorik und Dialektik) und in den Zweig des "Quadrivium" (Geometrie, Arithmetik, Astronomie/Astrologie und Musik). Da die Fächer des Trivium vor denen des Quadrivium abzuschließen waren, galt es daher als der triviale Zweig des Fächerkanons.
Eine mathematische Aussage heißt daher trivial, wenn sie sich ohne jeden Zwischenschritt aus einer Definition oder einem Satz ergibt. Beispiel: Jede Menge ist Teilmenge von sich selbst.
Das Wort "Trivial" im Titel des Spiels "Trivial Pursuit" bezieht sich allerdings nicht auf die Bedeutung des Wortes trivial im Sinne von "belanglos, einfach, jedermann ersichtlich", sondern auf die im Englischen gebräuchliche Bedeutung des Wortes trivia = "wissenswerte Kleinigkeiten, Allgemeinwissen".
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"Trivialität".
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