Trin (bis 1943 offiziell Trins genannt) ist eine Gemeinde im Bezirk Imboden des Kantons Graubünden in der Schweiz. Sie liegt etwa 12 Kilometer westlich der Kantonshauptstadt Chur an der Südseite der Glarner Alpen.
Das Gemeindegebiet reicht von der der Vorderrheinschlucht (600 m ü. M.) bis hinauf zum 3247 Meter hohen Ringelspitz. Auf einer Höhe von 800 bis 900 m ü. M. befinden sich die drei Dörfer Trin, Digg und Mulin. Die Gemeinde ist offiziell zweisprachig; zwei Drittel sprechen Deutsch als Hauptsprache, ein Drittel Rätoromanisch. In der Primarschule lernen jedoch sämtliche Schüler Rätoromanisch.
Trin liegt an der Hauptstrasse zwischen Chur und dem Oberalppass. Die drei Dörfer der Gemeinde werden dabei durch einen zwei Kilometer langen Tunnel vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt durch eine Postautolinie zwischen Chur und Ilanz. In der Vorderrheinschlucht befindet sich eine Haltestelle der Rhätischen Bahn, allerdings weit abseits der bewohnten Gebiete.
Die erste urkundliche Erwähnung (als Turunnio) entstammt dem 12. Jahrhundert. Um das Jahr 1535 wurde im Ort die Reformation eingeführt.
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