| Strukturformel | |
|---|---|
| Trimethylamine chemical structure.png | |
| Allgemeines | |
| Name | Trimethylamin |
| Andere Namen | N,N-Dimethylmethanamin, TMA, NMe3 |
| Summenformel | C3H9N |
| CAS-Nummer | 75-50-3 |
| Kurzbeschreibung | farbloses, brennbares Gas mit stechendem Geruch |
| Eigenschaften | |
| Molmasse | 59,11 g/mol |
| Aggregatzustand | gasförmig |
| Dichte | 0,67 g/cm³ (-10 °C) |
| Schmelzpunkt | -117 °C |
| Siedepunkt | 2,9 °C |
| Dampfdruck | 2200 hPa (20 °C) |
| Löslichkeit | sehr gut in Wasser (650 Raumteile ins Raumteil Wasser bei 20 °C), aliphatische Alkohole und andere protische Lösungsmittel |
| Sicherheitshinweise | |
| R- und S-Sätze | R: 12-20-37/38-41 |
| MAK | ? |
Trimethylamin ist ein farbloses brennbares Gas mit schon in starker Verdünnung intensivem fischartigen Geruch; in höheren Konzentrationen erinnert er stärker an den des chemisch nahe verwandten Ammoniaks. Es ist stark hygroskopisch, löst sich gut in Wasser und bildet darin eine ziemlich starke Base. Es kommt als 40%ige wässrige Lösung und als druckverflüssigtes Gas in den Handel.
Die Reinigung und Aufarbeitung des Reaktionsgemisches erfolgt durch mehrstufige Destillation unter Druck.
Statt Methanol kann auch Methyliodid als Lieferant der Methylgruppen dienen. Aufgrund der dabei aber recht schnell ablaufenden Reaktion und v.a. des stark sauren Milieu, das die Bildung des quartären Amins überhaupt erst ermöglicht und weil so das während der Reaktion gebildete Trimethylamin weiter umgesetzt wird, ist die Ausbeute an Trimethylamin eher gering.
Trimethylamin ist, wie alle Amine, eine schwache Base. Mit Säuren bildet es ionisch aufgebaute Salze, aus denen es mit stärkeren Basen wieder freigesetzt werden kann.
Siehe auch:
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"Trimethylamin".
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