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Pectus1.jpg Als Trichterbrust (Pectus excavatum sive infundibulum) bezeichnet man eine krankhafte Veränderung des Brustkorbs.

Durch Veränderungen in den Knorpelverbindungen zwischen Brustbein und Rippen sinkt der vordere Teil des Thorax ein. Je nach Grad der Ausprägung können die Funktion von Herz und Lunge beeinträchtigt werden. Auch werden körperliche Fehlhaltungen der betroffenen Menschen beobachtet.

Auslöser ist Vitamin D-Mangel im Zusammenspiel mit einer gewissen Veranlagung, deren genetische Ursache jedoch nicht belegt ist.

Die Chirurgie bietet verschiende Möglichkeiten der operativen Korrektur der Trichterbrust.

Trichterbrust führt in den meisten Fällen zur Ausmusterung.

Siehe auch


Bei der Nuss-OP wird durch zwei kleine Schnitte an den Seiten unter den Achseln ein Implantatbügel unter das Sternum geschoben und drückt so das eingesunkene Brustbein und die betroffen Rippen nach außen. Dabei wird der Bügel individuell an den Brustkorb des Patienten angepasst. Durch eine bestimmte Fixierung des Bügels zwischen und an den Rippen ist das Ergebnis sofort sichtbar. Meist bleibt der Bügel für 2 Jahre im Körper und wird dann im Rahmen einer kleinen OP entfernt. Seit 1998 werden in den Kliniken Deutschlands gute Ergebnisse mit dieser Methode erzielt. Aufgrund der kleinen Narben ziehen viele Patienten diese Methode der konservativen Methode nach RAVITCH vor.

Die in Erlangen weiterentwickelte Methode der herkömmlichen TrichterbrustkorrekturTrichterbrustzentrum Erlangen auf http://www.trichterbrust.com/index_ger.html bietet den Vorteil einer deutlich kleineren Narbe gegenüber der bisherigen RAVTICH Methode. Sie wurde inzwischen seit über einem Jahrzehnt routinemäßig bei einer, in Europa unvergleichbar großen Anzahl an Patienten, erfolgreich durchgeführt. Bei dieser Methode ist, im Gegensatz zur Nuss-OP, auch eine Korrektur der Kielbrust möglich. Der verformte Abschnitt der Brustwand wird durch einen (5-10cm) Längsschnitt (Jungen) oder Querschnitt in der Busenfalte freigelegt. Alle verformten Rippen werden am Trichterrand eingekerbt, am Brustbein ggf. abgetrennt oder gekürzt und nach Hebung bzw. Senkung in korrigierter Stellung nahezu spannungsfrei wieder festgenäht. Die Stabilisierung erfolgt durch einen dünnen elastischen Metallbügel aus Edelstahl oder Titan. Dieser wird im Brustbein verankert und stützt sich seitlich auf stabilen Rippenanteilen ab. Bei Kindern mit weichem Brustbein kann auf die Durchtrennung der Rippen verzichtet werden. Zusätzliche Rippenbogenkorrekturen sind von winzigen Stichinzisionen aus möglich. Aufgrund der ausschließlich außerhalb des Brustkorbes erfolgenden Manipulation ist das Risiko einer Verletzung der Brustorgane minimal.

Fußnoten


Weblinks


Fehlbildung | Kinderchirurgie

Pectus excavatum | Pectus excavatum | Kuopparinta | Klatka piersiowa lejkowata | Pectus excavatum

 

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