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Wappen Karte
Wappen_tribsees.PNG Tribsees-pt.png
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordvorpommern
Geografische Lage:
Höhe: 7 m ü. NN
Fläche: 54,75 km²
Einwohner: 2.973 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18465
Vorwahl: 038320
Kfz-Kennzeichen: NVP
Gemeindeschlüssel: 13 0 57 085
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Karl-Marx-Straße 18
18465 Tribsees
Website: www.stadt-tribsees.de
Bürgermeister: Lothar Schimmelpfennig (CDU)
Lage der Stadt Tribsees im Landkreis Nordvorpommern
Tribsees_in_NVP.png

Tribsees ist eine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern im Landesteil Vorpommern im Süden des Landkreises Nordvorpommern. Sie ist Sitz des Amtes Recknitz-Trebeltal.

Geografie


Tribsees liegt zwischen Rostock und Greifswald an der Trebel, und unweit der Recknitz in einer dünn besiedelten Region.

Verkehr


Die Stadt besitzt mit der Schließung der Eisenbahnverbindung nach Velgast keinen Bahnanschluss mehr. Im Süden der Stadt verläuft die Bundesautobahn 20 von Rostock über Neubrandenburg zum Autobahndreieck Uckermark. An der Trebel befindet sich ein Wasserwanderrastplatz.

Geschichte


Der Name der Stadt dürfte sich aus dem slawischen von ctreb oder ctrebez gleich Gereut, Rodung ableiten. Erstmals urkundlich erwähnt wird Tribsees im Jahr 1136. Bereits 1285 bekommt Tribsees das Lübische Stadtrecht vom Pommernherzog Wizlaw II bestätigt. Von 1328 bis 1355 gehörte Tribsees zu Mecklenburg. Im Krieg zwischen Mecklenburg und Pommern wird Tribsees im Jahr 1452 belagert und die pommerschen Truppen nahe der Stadt geschlagen. Im Dreißigjährigen Krieg wird Tribsees als Grenzort befestigt und später von Wallenstein besetzt. Nach Ende des Krieges wird Tribsees wie ganz Pommern schwedisch. Im Jahr 1702 brennt die Stadt fast vollständig ab. Am Ende des 18. Jahrhunderts hat die Stadt etwas über 1000 Einwohner und wird nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 preußisch. Im Jahr 1830 beträgt die Einwohnerzahl 1836 und 1861 schon 3692. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz erfolgt 1895 mit der Einweihung der Eisenbahnstrecke Tribsees-Velgast. Wie viele anderen Städte treibt die Weltwirtschaftskrise Tribsees 1931 in die Zahlungsunfähigkeit. Im Zweiten Weltkrieg, kurz vor Kriegsende, sprengen noch SS-Verbände die Eisenbahnbrücke. Am 15. Februar 2004 fusionieren die Ämter Tribsees und Bad Sülze sowie die Gemeinden Deyelsdorf, Grammendorf und Gransebieth zum Amt Recknitz-Trebeltal.

Ortsgliederung


Zu Tribsees gehören außer der Stadt Tribsees, Langsdorf, Rekentin, Siemersdorf und Stremlow

Sehenswürdigkeiten


  • Altstadt
  • Pfarrkirche St. Thomas oder Thomaskirche (aus dem 14. Jahrhundert. Benannt nach dem Erzbischof von Canterbury “Thomas Becket”)
  • Mühlentor
  • Steintor
  • Geburtshaus von Maler Louis Douzette


Image:Tribsees Hauptstr Steintor.jpg|Hauptstraße mit Steintor im Hintergrund Image:Tribsees Muehlentor 1.jpg|Mühlentor Image:Tribsees Muehlentor 2.jpg|Mühlentor Image:Tribsees Thomaskirche 1.jpg|Thomaskirche Image:Tribsees Thomaskirche 2.jpg|Thomaskirche Image:Tribsees.jpg|Tribsees

Berühmte Persönlichkeiten


  • Johann Joachim Spalding, Theologe (* 1. November 1714 in Tribsees, † 22. Mai 1804 in Berlin)
  • Louis Douzette, Maler (* 25. September 1834 in Tribsees , † 21. Februar 1924 in Barth)
  • Heinrich Bandlow, Heimatdichter (* 14. April 1855 in Tribsees, † 1933 in Greifswald), Ehrenbürger der Stadt Tribsees
  • Karl Worm, Heimatforscher und Ehrenbürger der Stadt Tribsees (* 10. August 1911 in Barth, † 18. März 1999 in Bartmannshagen)

Partnerstadt


  • Klausdorf Stadtteil von Flensburg in Schleswig-Holstein (seit dem 3. Oktober 2003)

Weblinks


http://erwin-rosenthal.de/vorpommern/die_städte_barth,damgarten_und_triebsees.htm


Ort in Mecklenburg-Vorpommern

Tribsees

 

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